Alle „Seitenwechsel“-Freiwilligen sind wohlbehalten wieder zuhause

Wegen der Corona-Pandemie hat das Bistum Essen seine Freiwilligen aus den Einsatzstellen in Tansania, Bolivien, Panama und Peru vorzeitig zurück nach Deutschland geholt.

Nach zum Teil abenteuerlichen Rückreisen sind seit dieser Woche alle jungen Freiwilligen des internationalen „Seitenwechsel“-Programms des Bistums Essen wieder zuhause bei ihren Familien. Seit dem vergangenen Sommer waren die fünf Mädchen und drei Jungen aus Essen, Mülheim, Gelsenkirchen, Duisburg und Wattenscheid in Einsatzstellen in Tansania, Bolivien, Panama und Peru im Dienst. Nun wurden sieben von ihnen wegen der Corona-Pandemie zurück nach Hause geholt, ein Mädchen hatte seinen Dienst bereits im November beendet. „Die letzte Freiwillige ist am Samstag im Rahmen des Rückhol-Programms der Bundesregierung mit einer Maschine aus Peru zurückgekommen“, berichtet Sebastian Neugebauer, Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission im Bistum Essen.

Vor rund drei Wochen hatte das bundesweite „weltwärts“-Programm, über das auch das internationale Freiwilligenprogramm des Bistums organisiert wird, mit der Rückholung aller Freiwilligen begonnen. Im Austausch mit den Freiwilligen vor Ort, dem Bistum, der „weltwärts“-Zentrale in Bonn und den deutschen Botschaften in den jeweiligen Ländern wurde dann die für jeden Freiwilligen individuell beste Rückreise-Möglichkeit gefunden. Auch wenn dies in einigen Fällen – zum Beispiel aufgrund von Ausgangssperren und Reisebeschränkungen – länger gedauert habe, „gab es für unsere Freiwilligen zu keiner Zeit irgendeine konkrete Gefahr“, betont Neugebauer. Simon Blicker, der die Vorbereitung der Freiwilligen und die Begleitung während und nach dem Dienst organisiert, stand im ständigen Kontakt mit den Freiwilligen sowie mit den Familien daheim.

Die Freiwilligen selbst hätten ihre Einsatzstellen in Kinderheimen oder Schulen nur sehr ungern verlassen, so Neugebauer: „Nach gut einem halben Jahr vor Ort hatten sich die jungen Leute eigentlich gerade erst richtig eingelebt.“ Nach dem Start im vergangenen Sommer wären die Freiwilligen eigentlich noch einige Monate im Einsatz gewesen. Bei manchem der jungen Leute sei da zum vorzeitigen Abschied mehr als eine Träne geflossen, so Neugebauer. Zumindest könnten die Freiwilligen mit manchen Partnern in den „Seitenwechsel“-Projekte nun weiter auf digitalen Wegen verbunden bleiben.

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