Weihbischof Schepers weiht Essener Markus Nowag zum Diakon

Festlicher Gottesdienst in der Katernberger St.-Joseph-Gemeinde. Nowag bleibt als Diakon zunächst in der Schwelmer Pfarrei St. Marien und möchte nächstes Jahr zum Priester geweiht werden.

Vor dem Wechsel ins Priesterseminar leitete Nowag einen Supermarkt

Priesterausbildung auf dem dritten Bildungsweg

Diakon arbeitet zunächst weiter in der Schwelmer Pfarrei St. Marien

In einem festlichen Gottesdienst in der Essen-Katernberger St. Joseph-Kirche hat Weihbischof Ludger Schepers den Katernberger Markus Nowag am Sonntagnachmittag zum Diakon geweiht. Für den 33-Jährigen, der nach der Schule zunächst eine Karriere im Einzelhandel begonnen hatte, ist diese Weihe indes nur eine Durchgangsstation: Im Sommer kommenden Jahres möchte sich Nowag zum Priester weihen lassen. „Möge für dich Christus die Kraftquelle deines Glaubens, deiner Hoffnung und deiner Liebe sein“, wünschte Schepers dem neuen Diakon in seiner Predigt. Nowag solle sich von Christus „gestärkt und in Treue verbunden“ fühlen. „Schau mit ihm nach vorn und geh mit seiner Kraft voll Vertrauen deinen Weg – im Vertrauen auf sein Wort: ,Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt‘“, so Schepers. Nach der Weihe, bei der sich Nowag flach auf den Boden der Kirche legte, erhielt der neue Diakon sein Messgewand und ein Buch mit den Texten der vier Evangelien.

Nowag, der in St. Joseph aufgewachsen ist und in der Gemeinde viele Jahre ehrenamtlich aktiv war, entschloss sich erst mit Ende 20 zur Priesterausbildung. 2013 kündigte er seinen Job als Marktleiter einer Supermarktkette und wechselte in das Studienhaus St. Lambert in Lantershofen, südlich von Bonn. Dieses spezielle Seminar ermöglicht eine Priesterausbildung auf dem dritten Bildungsweg – ohne zuvor das Abitur machen zu müssen.

Schepers betonte, wie wichtig gerade für Priester und Diakone der „Bodenkontakt“ und das „Geerdetsein“ seien. Dies habe Nowag wohl auch schon in seiner Ausbildungspfarrei St. Marien in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal erfahren, wo er als Mitglied des Pastoralteams erste Erfahrungen in der praktischen Seelsorge sammelt. Noch bis Ende 2019 wird er dort tätig sein bis Nowag – dann als Kaplan – wohl in eine andere Pfarrei des Ruhrbistums wechseln wird.

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