Viel Lob für fairen Handel

Weihbischof Ludger Schepers zeichnete elf Kitas als „FaireKITA“ aus und überreicht Wilhelm Wölting aus Essen-Überruhr das Ehrenzeichen des Bistums Essen. Wölting engagiert sich seit vielen Jahren für fairen Handel und internationale Solidarität.

Elf Kindertageseinrichtungen des Kita-Zweckverbands im Bistum Essen sind jetzt mit dem Zertifikat „FaireKITA“ ausgezeichnet worden. Zudem hat Weihbischof Ludger Schepers gemeinsam mit Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) bei der Feierstunde den Essener Wilhelm Wölting für seinen Jahrzehnte langen Einsatz für fairen Handel und Solidarität in der Einen Welt mit dem Ehrenzeichen des Bistums Essen ausgezeichnet.

Mit den elf neu zertifizierten Kitas tragen nun 48 Einrichtungen des Kita-Zweckverbands den Titel „FaireKITA“, den das Netzwerk faire Metropole Ruhr ins Leben gerufen hat. Um diese Auszeichnung zu erhalten, haben sich die Kita-Teams, Kinder und Eltern intensiv mit den Themen fairer Handel und nachhaltiger Konsum beschäftigt. So gehören in den Einrichtungen nun nicht nur fair gehandelter Kakao für die Kinder und entsprechender Kaffee für die Erwachsenen zum Standard – auch beim Kauf von Spielmaterial achten die Kitas nun auf entsprechende Zusicherungen der Hersteller.

Ein solches Engagement ist ganz im Sinne von Wilhelm Wölting. Denn der Mann aus der Pfarrei St. Josef in Essen-Überruhr setzt sich bereits seit vielen Jahren für den fairen Handel ein. Dabei unterstützt er nicht nur Projekte wie die „FaireKITA“, sondern beteiligt sich auch regelmäßig am Verkauf fair gehandelter Produkte auf dem Wochenmarkt in Essen-Kupferdreh. Auch über diese Arbeit hinaus ist Wölting in seiner Pfarrei in der Eine-Welt-Arbeit aktiv, bietet Bildungsveranstaltungen für alle Altersgruppen an und organisiert zum Beispiel Solidaritäts-Aktionen zu Gunsten der kirchlichen Hilfswerke.

Landtagspräsidentin Gödecke und Weihbischof Schepers zeigten sich beeindruckt sowohl vom Einsatz Wöltings als auch vom Engagement der Kitas. „Kinder werden durch dieses Projekt zu Botschafterinnen und Botschaftern und tragen das Bewusstsein für faire Produkte in ihre Familien. Sie zeigen ihren Eltern, dass faire Produkte keine Frage von Reichtum sind, denn sie gibt es sogar beim Discounter“, sagte Gödecke. Weihbischof Ludger Schepers dankte allen Beteiligten dafür, dass sie sich intensiv mit der Frage eines nachhaltigen und fairen Konsums beschäftigen und den Gedanken der „einen Welt“ ins Bewusstsein vieler Menschen tragen.

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