von Cordula Spangenberg

Sternsinger bringen Bergleuten auf Prosper-Haniel den Segen

Jungen und Mädchen aus Bottrop setzen sich für arbeitende Kinder in Indien ein. Letzter Sternsingerbesuch auf einer der Zechen im Ruhrgebiet

Zum letzten Mal brachten am Freitag 55 Sternsingerinnen und Sternsinger aus der katholischen Gemeinde St. Ludger am Schacht 10 zur Untertagewelt des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop den Bergleuten ihren Segen. Begleitet wurden sie unter anderem vom Essener Weihbischof Ludger Schepers, Pastor Andreas Willenberg und Gemeindereferentin Britta Walkowiak.

Die Sternsinger-Aktion unterstützt im Jahr 2018 vor allem Projekte gegen Kinderarbeit in Indien. Rund 330.000 Sternsinger sind dafür in diesen Tagen in ganz Deutschland unterwegs. Auf der Zeche Prosper-Haniel waren die Sternsinger nun zum neunten und letzten Mal zu Gast, bevor die Zeche die Kohleförderung aufgibt und ihre Tore schließt. Zum mittäglichen Schichtwechsel der Bergleute sangen die Sternsinger altbekannte Lieder und schrieben den Segensspruch „C+M+B“ – lateinisch für „Christus segne dieses Haus“ - an die Tafel am Schacht.

„Wir pflegen bereits eine lange Tradition, und es erfreut uns immer wieder, wenn die Sternsinger zu uns kommen“, sagte Bernd Beier, Betriebsdirektor für Personal- und Sozialfragen auf dem Bergwerk Prosper-Haniel, „die Bergmänner schätzen es sehr, dass sie die Möglichkeit haben, durch einen gesegneten Eingang zu gehen, der ihnen zusätzlich Sicherheit bietet bei ihrer Arbeit unter Tage. Und dafür möchte ich mich bedanken.“

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