Sommerfest und Flohmarkt am Dom lockten Kunst- und Kauf-Interessierte

Flohmarktstände auf der Kettwiger Straße – Freiluft-Messe und Konzert auf dem Domhof: Bei schweißtreibendem Sommerwetter fanden sich nicht nur für die Führungen durch den kühlen Dom genügend Interessierte, sondern auch für den Second-Hand-Verkauf zu Gunsten der guten Sache katholischer Hilfsorganisationen.

Ein Freiluft-Gottesdienst, frische Musik, spannende Blicke hinter die Dom-Kulissen und jede Menge Spiel-, Verkaufs- und Infostände – beim Sommerfest und Flohmarkt am Dom kamen am Samstag Besucher mit den unterschiedlichsten Interessen auf ihre Kosten. Unter dem Motto „genial sozial“ stand die „soziale“ Arbeit katholischer Hilfswerke in aller Welt sowie von Pfarrgemeinden und anderen kirchlichen Organisationen im Ruhrgebiet ebenso im Fokus wie das „geniale“ Bau- und Kunst-Handwerk, das am und im Dom seit Jahrhunderten gepflegt wird.

Auf der Kettwiger Straße konnten Trödelfans an rund 20 Ständen mit liebenswerten Raritäten sowie großen und kleinen Schätzen von Dachböden und aus Kellern entlangbummeln und zu Gunsten der guten Sache einkaufen: Zusammen mit allen Spenden und Einnahmen des Sommerfests fließen die Hälfte der Flohmarkt-Einnahmen an drei besonders „genial soziale“ Projekte: Die katholische Jugendberufshilfe „Die Boje“ schafft professionelle Küchenmaschinen für ihr Gemeinwohlarbeitszentrum an, das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat fördert ein Jugendzentrum im Armenviertel Britaliá der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá – und „missio Aachen“ unterstützt mit den Einnahmen Traumazentren in der vom Kampf um „Seltene Erden“ geschundenen Demokratischen Republik Kongo. Die andere Hälfte der Einnahmen behalten bei den Gemeinden und Organisationen, die die jeweiligen Verkaufsstände bestückt haben, für ihre Arbeit.

Neben dem fröhlichen Kommerz für die gute Sache stand auf dem Domhof die Kultur im Fokus: Zusammen mit Dombaumeister Ralf Meyers führte das Team der Domschatzkammer die Besucher nicht nur hinter die Goldene Madonna, zwischen die Jahrhunderte alten Balken im Glockenturm der Anbetungskirche oder in die nichtöffentlichen Räume der Schatzkammer, sondern erstmals auch in die Sakristei und auf die Orgelbühne des Doms. Touren, die am Samstag neben den spannenden Inhalten auch wegen der angenehmen Temperaturen in den Domgemäuern ihre Fans fanden. Gut besucht war auch der abendliche Gottesdienst. Den feierte Cityseelsorger Bernd Wolharn – trotz zweier Kirchen im Rücken – unter dem freien Sommerhimmel auf dem Domhof, bevor dort anschließend die Musiker der Bistums-Band „BE Sound“ ihren Zuhörern mit Rock, Pop und Jazz-Klängen einheizten.

Domvikar

Bernd Wolharn

An St. Quintin 3
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Missio-Referent

Meinrad Rupieper

Zwölfling 16
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