Sekundarschule erhält Auszeichnung für ihr „Kumpel“-Konzept

Junge Bischöfliche Schule in Essen-Stoppenberg erhält Scheck und Apfelbäumchen für die konsequente Umsetzung der Idee, dass sich Schüler gegenseitig unterstützen und füreinander Verantwortung übernehmen.

DieSekundarschule im Bischöflichen Schulzentrum am Stoppenberg in Essen ist von der Vodafone-Stiftung und der Organisation „Education Y“ für die vorbildliche Umsetzung des „buddY-Konzepts“ ausgezeichnet worden. Das vom englischen Begriff „Buddy“ – Kumpel – abgeleitete Konzept basiert auf Patenschaften, die ältere für jüngere Schüler übernehmen. Sie helfen nicht nur beim Lernen, sondern setzen sich auch als Streitschlichter ein und sind ganz generell Ansprechpartner für Probleme. Darauf aufbauend entsteht ein pädagogisches Konzept, in dem unter anderem ein hohes Maß an Beteiligung, eine große Verantwortung der Kinder und Jugendlichen füreinander wichtig sind. „An der Sekundarschule wird der ,buddY‘-Gedanke an der ganzen Schule gelebt und ist als solcher auch mit der gesamten Schulgemeinde gewachsen“, würdigte „Education Y“ die Arbeit am Stoppenberg. Seit Gründung der Schule im Jahr 2012 ziehe sich der Gedanke des „buddY“-Programms als roter Faden durch den Schulalltag. Die „buddYs“ der Schule seien heute auf alle 32 Klassen verteilt. Angesichts dieser konsequenten Umsetzung erhielt die Sekundarschule jetzt den Titel „Ausgezeichnetes buddY-Projekt“.

„An der Sekundarschule in Essen Stoppenberg wird den Schülerinnen und Schülern Verantwortung übertragen und Vertrauen entgegengebracht. Die Schule zeichnet sich durch die tolle Zusammenarbeit von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften aus sowie durch einen kreativen Schulalltag, den alle mitgestalten können“, gratuliert Andrea Zinnenlauf, Leiterin des Programmbereichs Bildungspraxis der Vodafone Stiftung Deutschland.

„Es geht um Demokratie. Es geht nicht darum, dass einer entscheidet, sondern in der ,buddY‘-Gruppe beraten wir über unsere Projekte und Ideen, damit jeder zufrieden ist. So habe ich die Möglichkeit, etwas an der Schule zu verändern“, sagt Schülerin Melody (15). Das ,buddY‘-Projekt ist in Stoppenberg fest in den Schulentwicklungsprozess eingebunden. Im Zentrum steht dabei immer die Schülerbeteiligung als wesentlicher Bestandteil des ,buddY‘-Gedankens. Die Kinder und Jugendlichen übernehmen selbst die Initiative und werden so zum eigenständigen Lernen befähigt. Die Lehrkräfte bringen ihnen großes Vertrauen entgegen und stärken sie in ihren Kompetenzen und ihrem Selbstbewusstsein.

Zudem gibt es jeder Klasse einen „buddY“-Baum, an dem beispielsweise Projekte gesammelt werden, die die Schüler als Gewinn empfinden. Jetzt soll daraus ein großer „buddY“-Schulbaum mit dichtem Blätterdach wachsen, der die Projekte der ganzen Schule abbildet. Darauf anspielend brachten die Vertreter von Vodafone-Stiftung und „Education Y“ bei der Auszeichnung nicht nur einen Scheck über 350 Euro mit – sondern auch ein Apfelbäumchen, das künftig im Schulgarten das weitere Wachstum der Schule symbolisieren soll.

Die Schule freut sich zudem, dass auch für die kommenden fünf Jahre die Zusammenarbeit mit „Education Y“ im Rahmen des „buddY“-Projekts gesichert ist.

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