Pfarreimagazin Clemissio präsentiert prominente Katholiken

In der Oberhausener Zeitschrift schildern bekannte Namen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung ihr Verhältnis zum Glauben und ihre Sicht auf die Kirche.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) spricht von einem „tiefen Gottvertrauen“, das ihr bis heute geblieben sei, Sternekoch Alfons Schuhbeck gibt der Glaube „immer wieder die Kraft, positiv zu denken und optimistisch zu arbeiten“ – und für ZDF-Chefredakteur Peter Frey „bedeutet Glauben Heimat“. Ein gutes Dutzend prominenter und doch sehr persönlicher Statements aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung zum Thema Glaube und Kirche präsentiert das Pfarreimagazin Clemissio aus Oberhausen-Sterkrade jetzt in seiner aktuellen Ausgabe. Das Line-Up der namhaften Katholiken reicht dabei vom ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse (SPD) über die Schauspielerin Ulrike Kriener und die Unternehmerin Christiane Underberg bis zum Autor und Benediktinermönche Anselm Grün.

„Kirchen sind Orte der Selbstvergewisserung geblieben“

In ihren Stellungnahmen beschreiben die Prominenten zum einen ihr Verhältnis zum christlichen Glauben – und zum anderen ihre Sicht auf die Kirche. „In einer immer mobileren und fragmentierteren Gesellschaft sind die Kirchen einer der wenigen Orte der Selbstvergewisserung geblieben“, schreibt etwa ZDF-Chefredakteur Frey und mahnt: „Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen keine von Kindheit an gewachsene Beziehung zu Gott haben, muss sich die Kirche bemühen, die Wege zu ihm so breit wie möglich zu halten.“ Der frühere NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) verweist auf die ersten Christen von denen die Bibel berichtet „Seht, wie sie einander lieben“ und schreibt: „Wenn man die Christen wieder erkennt, dann brauchen wir keine Angst vor der Zukunft zu haben.“ Wolfgang Bosbach, langjähriger CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Innenausschusses, wünscht sich, „dass in der Christmette wenigstens am Rande über die Geburt Jesu Christi gepredigt wird und nicht nur über Migrationspolitik und vorweihnachtlichen Konsumrausch“. Und der SPD-Politiker Thierse betont: „Christlicher Glaube schützt vor Selbstüberschätzung und Selbstüberforderung – beides Gefahren, denen Politiker in besonderer Weise ausgesetzt sind.“

„Das erhalten, was Gott uns zur Verfügung gestellt hat“

Die christlichen Unternehmer in dem Beitrag ziehen unterschiedliche Konsequenzen aus ihrem Glauben. Die niederrheinische Spirituosen-Fabrikantin Underberg betont: „Als Christin habe ich den Menschen im Fokus, auch im Unternehmen.“ Am Ende des Tages komme es darauf an, „was wir dem Leben gegeben haben: Wo habe ich Menschen ein Stück bereichern oder helfen können?“. Claus Hipp, Babykost-Produzent aus München und dort bis heute Dom-Ministrant betont. „Als praktizierender Christ ist mir auch die Schöpfung nicht gleichgültig – es ist mir wichtig, das zu erhalten, was Gott uns zur Verfügung gestellt hat.“

„Clemissio will neue Leserinnen und Leser ansprechen“

Mit ihrem modern gestalteten Magazin Clemissio möchte die Oberhausener Pfarrei St. Clemens immer wieder neue Leserinnen und Leser ansprechen und Themen aus ihrer Perspektive aufgreifen. So beschreibt Redaktionsmitglied Gers Hülsmann auch die Motivation für den ungewöhnlichen Beitrag mit den Prominenten: „Wir wollten unseren Leserinnen und Lesern zeigen: Trotz all der Missstände in der Kirche ist diese Institution nicht überflüssig. Sie hat was zu sagen. Und wir als Gläubige sind nicht allein.“ Zweimal im Jahr erscheint Clemissio mit einer Auflage von 20.000 Stück, die kostenlos an alle katholischen Haushalte im Oberhausener Nordwesten verteilt wird. Außerdem können die verschiedenen Clemissio-Ausgaben auf der Internetseite der Pfarrei abgerufen werden.

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