Pastoralreferenten wollen mehr Veränderungen

Im Dialogprozess „Pastorale Dienste im Gespräch“ haben die Pastoralreferenten sowie weitere Mitarbeiter in der Seelsorge des Ruhrbistums über die künftige seelsorgerische Arbeit im Bistum Essen diskutiert.

Wenn es um Veränderungen in ihrem beruflichen Umfeld geht, wird den meisten Pastoralreferenten im Bistum Essen nicht bange. Im Gegenteil: Die engagierten Theologinnen und Theologen, die in den Pfarreien an der Seite von Priestern, Gemeindereferentinnen und Diakonen arbeiten, fordern von der Kirche, vom Bistum, aber auch von ihren Kolleginnen und Kollegen in der Seelsorge noch mehr Veränderungen ein, um die Herausforderungen zu meistern, vor der die Kirche steht. Das ist ein Ergebnis der Konferenz, zu der sich am Dienstag rund 45 angehende und fertig ausgebildete Pastoralreferenten sowie weitere Mitarbeiter in der Seelsorge des Ruhrbistums im Essener Generalvikariat getroffen haben. In dem im vergangenen September gestarteten Dialogprozess „Pastorale Dienste im Gespräch“ diskutieren in diesen Tagen die verschiedenen pastoralen Berufsgruppen die drängendsten Probleme, aber auch die bislang genutzten Chancen in den Veränderungsprozessen des Ruhrbistums.

Unter den drei Überschriften „Rüstzeug und Ausstattung“, „Richtung. Wir im Bistum“ und „Rollen und Aufgaben“ arbeiteten die Pastoralreferenten an Vorschlägen, wie das pastorale Personal des Bistums künftig besser auf seine Aufgaben in der Seelsorger vorbereitet, für diese ausgestattet und bei diesen Aufgaben begleitet werden kann. Mögliche Änderungen in der Aus- und Fortbildung sind dabei ebenso ein Thema wie die Konstruktion der Pastoralteams, die jeweils die Seelsorge in einer Pfarrei organisieren. Auch die Abgrenzung zwischen den einzelnen pastoralen Berufsgruppen, die eigene Spiritualität oder die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit gehörten zu den Themen, zu denen die Pastoralreferenten gearbeitet haben.

Die Ergebnisse dieses Tages werden nun zusammengetragen und durch die Ergebnisse ähnlicher Konferenzen der anderen pastoralen Berufsgruppen ergänzt. Bei einer Tagung für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger im Ruhrbistum im September sollen dann konkrete Konsequenzen für die künftige pastorale Arbeit diskutiert und anschließend umgesetzt werden.

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