von Isabel Wessels

Ostern

Seit dem Ersten Konzil von Nizäa (325) feiern katholische und evangelische Christen das Osterfest immer am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond. Aus diesem Grund variiert der Termin für das Osterfest von Jahr für Jahr und ist nicht auf ein fixes Datum festgesetzt. Seinen Vorläufer findet das christliche Osterfest im jüdischen Passah-Fest. An diesem Tag feiern die Juden den Auszug der Kinder Israels aus der ägyptischen Gefangenschaft. Auch heute ist das Fest der Auferstehung Jesu das wichtigste und höchste Fest der Christen. Der Ostersonntag beginnt traditionell in der Nacht mit der Ostermette, einem liturgischen Zeichen christlicher Wachsamkeit. Die Mette beginnt vor der Kirche mit einem Osterfeuer, an dem die neue Osterkerze entzündet wird. Auch die Kerze symbolisiert die Auferstehung Jesu. Mit dem Ruf „Lumen Christi“ (Licht Christi) trägt der Priester die Kerze in die Kirche. Sie bringt das Licht zurück in die Kirche, dient in der Osternacht der Weihe des Taufwassers und steht das ganze Jahr in der Kirche als Verheißung der Auferstehung. Auch die Morgensonne ist ein Symbol für den auferstandenen Christus.

Das Osterfest hat noch viele andere Bräuche und Traditionen hervorgebracht. Der wohl bekannteste Brauch sind die gefärbten Ostereier. Ein Ei steht als Symbol der Fruchtbarkeit und des neuen Lebens soll an Ostern zeigen, dass durch die Auferstehung neues Leben möglich wird. Das „klassische“ Osterei ist außerdem gekocht und rotgefärbt, obwohl der Fantasie heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt sind. Viele blasen das Innere der Eier auch aus, um sie dann zu färben und als Osterschmuck an die Bäume im Garten oder Vorgarten zu hängen.

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