NRW-Stiftung gibt 50.000 Euro für die Sanierung von Essener Barock-Kapelle

Knapp 250 Jahre alte Kirche der von der früheren Essener Fürstäbtissin gegründeten Stiftung in Essen soll saniert werden. Förderverein der Stiftung, die sich sowohl um Kinder und Jugendliche als auch um Senioren kümmert, hofft auf weitere Spender.

Mit 50.000 Euro unterstützt die NRW-Stiftung die Sanierung der knapp 250 Jahre alten Kapelle der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen-Steele. Als Präsident der Stiftung überreichte der frühere NRW-Umweltminister und Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg jetzt bei einem Besuch in Steele die Förderzusage an den Essener Bürgermeister und Vorsitzenden des Fördervereins der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung, Franz-Josef Britz.

Gemeinsam mit Stiftungsdirektor Hans-Wilhelm Heidrich und weiteren Fördervereinsmitgliedern wurden Uhlenberg die Pläne für die Instandsetzung erläutert. Zwar macht die Anlage des Mitte des 18. Jahrhunderts von der Essener Fürstäbtissin Franziska Christine gegründeten früheren Waisenhauses mit ihrer Barockkirche und den beiden Wohnflügeln auf den ersten Blick einen gepflegten Eindruck. Auf den zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass bei der ab 1764 erbauten Anlage jetzt zeitnah grundlegende Sanierungsarbeiten erforderlich sind – insbesondere im Inneren der Stiftskirche. Die Kapelle ist nicht nur das geistige Zentrum der Jugend- und Altenhilfe-Einrichtung im Zentrum von Essen-Steele, sondern gerade auch für Hochzeiten und Tauf-Gottesdienste sehr beliebt. Neben dem Zuschuss der NRW-Stiftung, eigenen Mitteln des Fördervereins und weiteren Zuschüssen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz benötige der Steeler Förderverein weitere Spenden, um die notwendigen Maßnahmen durchführen zu können, erklärte Britz.

Uhlenberg lobte bei seinem Besuch die Arbeit der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung und das Engagement des noch jungen Fördervereins. Denkmalpflege beginne nicht erst dann, wenn nichts mehr zu retten sei – für den Erhalt sei auch Weitsicht gefragt, so der CDU-Politiker. Die NRW-Stiftung erhält das Geld für ihre Förderungen überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto sowie zunehmend auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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