Nicht mit christlichem Menschenbild vereinbar

Der Diözesanrat der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen ruft alle Christen in der Region zwischen Rhein und Lenne auf, sich gegen die Bewegung ProNRW stark zu machen.

Diözesanrat im Bistum Essen ruft gegen ProNRW auf

Der Diözesanrat der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen ruft alle Christen in der Region zwischen Rhein und Lenne auf, sich gegen die Bewegung ProNRW stark zu machen. Mit Blick auf die geplanten Aktionen von ProNRW am kommenden Wochenende, 26. bis 28. März, in verschiedenen Städten des Ruhrbistums ruft der Diözesanrat dazu auf, zu bedenken, dass es sich bei ProNRW um eine rechtspopulistische Bewegung handelt. Die Grenzen zur NPD und zu Gruppen aus dem europäischen Rechts-Außen-Spektrum seien fließend, heißt es in dem Aufruf weiter.
ProNRW schüre gezielt - wie andere extrem rechte Gruppierungen - Ressentiments gegen den Islam, der das christliche Abendland bedrohe. Der Diözesanrat betont , dass es ProNRW nicht um eine sachliche Diskussion und begründete Kritik an Moscheebauten und dem Islam gehe. Vielmehr werde die Verunsicherung vieler Menschen angesichts gesellschaftlicher Veränderungen ausgenutzt und ein Klima der Angst vor den (muslimischen) Fremden geschürt.
Der Diözesanrat hält die ProNRW- Positionen nicht mit einem christlichen Menschenbild vereinbar, zu dem der respektvollen Umgang mit den Fremden, die Bejahung einer pluralen Gesellschaft und die Glaubensfreiheit zählen. (dr)

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