Neues Team hilft Paaren auf dem Weg zur Hochzeit

Zukunftsbild-Projekt des Ruhrbistums hilft bei der Suche nach der passenden Kirche und knüpft Kontakte zu Priestern oder Diakonen, Pfarrbüros und Kirchenmusikern. „Ein Gespräch, und dann kümmern wir uns um alles weitere“, verspricht das Trauteam.

Sie sind die katholischen Hochzeitsplaner. Paare, die im Ruhrgebiet oder im märkischen Sauerland heiraten möchten, aber nicht genau wissen wie, bringen Hans-Walter Henze und Katrin Laube auf den Weg zum Traualtar. Der Diakon – 49 Jahre, verheiratet – und die Finanzreferentin – 26 Jahre, ledig – sind die Spitze des Trauteams, das das Ruhrbistum jetzt aufgestellt hat, um das kirchliche Heiraten einfacher zu machen. Von der Traumkirche über den passenden Seelsorger bis hin zum Kirchenmusiker – wer als Heiratswilliger nicht schon selbst eine Verbindung zu seiner Heimatgemeinde oder seinem Lieblingspriester hat, findet beim Trauteam umfassende Hilfe. „Bislang hatten die meisten Paare, die wir betreut haben, schon eine bestimmte Kirche im Blick, aber ihnen fehlte der Kontakt zum Pfarrbüro oder zu einem Seelsorger“, berichtet Laube. In den vergangenen Monaten haben Henze und sie bereits sporadisch erste Paare begleitet, dank Mundpropaganda spricht sich ihr Service herum. Nun präsentiert das Trauteam – ein Zukunftsbild-Projekt des Bistums Essen – sein Angebot auch auf einer eigenen Internetseite.

Auf trauteam.bistum-essen.de gibt es jede Menge Fakten rund um die katholische Trauung, vier Beispielkirchen, eine Checkliste zur Vorbereitung sowie Infos, wie es nach der Hochzeit gemeinsam weitergehen kann – und den Kontakt zu Laube und Henze. Die rechnen auch weiter mit viel persönlichem Beratungsbedarf. Zum einen haben Brautpaare mit Standesamt, Feier & Co. ohnehin schon viel zu bedenken – und zum anderen hat die katholische Kirche beim Thema Heiraten gewisse Eigenheiten. So war es für angehende Eheleute bislang zum Beispiel nicht ohne weiteres möglich, mit ihrem Wunsch-Priester in einer Wunsch-Kirche zu heiraten, wenn der Priester dort nicht zum Pastoralteam gehört.

Diese und viele andere Hürden möchte das Trauteam im Bistum Essen nun beseitigen – und das mit möglichst wenig Aufwand für die Brautpaare. „Ein Telefonat oder Gespräch, und dann kümmern wir uns um alles weitere“, sagt Diakon Henze. Und Katrin Laube verspricht: „Wir lassen Sie so lange nicht aus den Augen, bis Sie in guten Händen sind.“ Das können dann die Hände eines engagierten Pfarrbüros der Kirche sein, in der das Paar heiraten möchte – oder einer der vielen Priester und Diakone im Hintergrund des Trauteams, die für Hochzeiten bereit stehen. „Natürlich kann jedes Paar in unserem Bistum auch weiterhin in seiner Heimatgemeinde heiraten“, betont Henze. „Aber es gibt eben auch viele Paare, die zum Studieren oder Arbeiten in unsere Region kommen und zunächst keine Verbindung zu einer Gemeinde haben.“ Zudem suchten viele Paare ihre Hochzeitskirche neben optischen auch nach ganz praktischen Erwägungen aus, ergänzt Laube. Manchmal steht dann erst das Restaurant für die Feier – und davon ausgehend wird dann eine passende Kirche gesucht. Vier „Beispielkirchen“, in denen Heiraten auch für Auswärtige möglich ist, präsentiert das Trauteam auf der Website:

  • St. Bernardusin Oberhausen-Sterkrade mit angeschlossener Gastronomie im Kirchengebäude,
  • St. Johann Baptist in der malerischen Altstadt von Hattingen-Blankenstein,
  • die modern gestaltete Kirche Christus König in Gladbeck-Schultendorf mit kreisförmig um den Altar angeordneten Bänken,
  • die Dorfkirche St. Johannes in Bochum-Wattenscheid.

„Wir hoffen, dass bei dieser Vielfalt für die meisten Brautpaare etwas dabei ist“, sagt Laube. Zudem können weitere Gemeinden ihre Kirchen auf der Seite des Trauteams auflisten lassen. Henze und Laube raten Paaren, die Frage nach der Kirche in den Hochzeitsvorbereitungen nicht zu spät klären zu wollen. „Viele Kirchen sind an den Wochenenden zwischen April und September ausgelastet“, sagt Laube und rät dazu, frühzeitig Kontakt mit der Gemeinde aufzunehmen – oder eben dem Trauteam. Auch viele Seelsorger hätten im Sommer gut gefüllte Terminkalender, weiß Henze. Allerdings hätte sich bislang noch für jede Trauung jemand gefunden, so Laube: „Die meisten Priester und Diakone feiern einfach gerne Hochzeit.“

Trauteam

Hans-Walter Henze


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Trauteam

Katrin Laube


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