von Thomas Rünker

Münsterbauverein feiert 70-Jähriges mit Ausstellung und Festhochamt

Überkonfessionelle Bürgerinitiative engagiert sich seit 1947 für Wiederaufbau und Restaurierung des Doms. Festhochamt am Samstag, 18. November, um 18.30 Uhr. Ab Sonntag, 19. November, zeigt eine Sonderschau in der Domschatzkammer die Sanierung von Kriegsschäden am Dom.

Mit einem festlichen Gottesdienst im Dom, einer Sonderausstellung in der Domschatzkammer und einem Empfang im Rathaus feiert der Essener Münsterbauverein ab dem kommenden Samstag, 18. November, sein 70-jähriges Bestehen. Mitten in den Trümmern der Kriegszerstörungen und noch unter britischer Militärverwaltung entstand 1947 ein bürgerschaftlicher Verein zum Wiederaufbau der früheren Stiftskirche im Essener Zentrum – initiiert vom kommunistischen Bürgermeister Heinz Renner. Neun Millionen Euro konnte der Partei- und Konfessions-Grenzen übergreifenden Verein seitdem aus Spenden und anderen Erlösen in den Wiederaufbau und die Restaurierung des Dom und der Domschatzkammer investieren. 

„Durch Raum und Zeit“ ist das Motto des Festhochamts, mit dem das Domkapitel unter Dompropst Thomas Zander am Samstag ab 18.30 Uhr im Dom an diesen wichtigen Beitrag des Münsterbauvereins erinnert. Gestaltet von Saxophonist Markus E. Zaja, Kantorin Julia Best und Domorganisten Sebastian Küchler-Blessing erklingt im Gottesdienst Musik aus allen Ecken des Doms. So wird auch musikalisch die Wiedererstehung des Doms nach den verheerenden Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs deutlich.

Einen optischen Eindruck von der Wiederaufbauarbeit, vermittelt ab Sonntag, 19. November bis zum 4. Februar die Sonderausstellung „Gestern – Heute – Morgen. Bürger sichern Essens historisches Erbe“ in der Domschatzkammer. Im Handschriftenraum zeigt die Schatzkammer Fotos, die die Kriegszerstörungen am Dom dokumentieren – und Bilder, die den sanierten Zustand zeigen. Die Ausstellung – komplett finanziert vom Münsterbauverein – ist während der Öffnungszeiten der Schatzkammer zu sehen: dienstags bis sonntags, 11-17 Uhr.

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-266

0201/2204-507

presse@bistum-essen.de

Presse