von Cordula Spangenberg

Marius Linnenborn leitet das Liturgische Institut in Trier

Essener Priester war zuvor Pastor in Essen-Heisingen und Beirat im Chorverband „Pueri Cantores“

In sein Amt als neuer Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier ist der Essener Diözesanpriester Dr. Marius Linnenborn am Montag, 7. November, eingeführt worden. Der 48-Jährige übernimmt das Amt von Prälat Dr. Eberhard Amon, der seit 1998 diese Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz zur Förderung des Gottesdienstes geleitet hatte. Das Deutsche Liturgische Institut forscht zu Themen der Liturgie im deutschsprachigen Raum, entwickelt die liturgischen Bücher und Formen des Feierns weiter und veröffentlicht Hilfen für die gottesdienstliche Praxis in den Pfarrgemeinden.

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck würdigte die Ernennung Linnenborns als große Ehre auch für das Bistum Essen. Linnenborn sei ein engagiertes Mitglied der Liturgischen Kommission des Bistums Essen und zuletzt als Pastor in der Gemeinde St. Georg in Essen-Heisingen ein beliebter Seelsorger gewesen, dem die Feier einer würdevollen, ansprechenden und lebendigen Liturgie ein besonderes Anliegen war. Marius Linnenborn wurde 1968 in Essen geboren. Er studierte Theologie, Kunstgeschichte und Liturgiewissenschaft in Bochum, Würzburg und Rom. Nach der Priesterweihe 1996 verbrachte er seine Jahre als Kaplan in Oberhausen und Essen. Nach dem Promotionsstudium in Rom war Linnenborn Wallfahrtsleiter des Ludgerus-Jahres 2009 in Essen-Werden und wechselte anschließend als Pastor nach Essen-Heisingen. Neben seinen Aufgaben in der Seelsorge ist Linnenborn Geistlicher Beirat des Deutschen Chorverbandes Pueri Cantores und hatte Lehraufträge für Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster und an der Musikhochschule Köln.

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