KiTa Zweckverband wählt Propst Plantzen erneut als Vorsitzenden

Propst Werner Plantzen wurde erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Peter Wenzel: „Ich gratuliere ihm herzlich und freue mich, dass wir mit ihm auch künftig einen geschätzten Ratgeber und Begleiter haben.“

Die Verbandsvertretung des KiTa Zweckverbands hat am Dienstagabend, 15.11.2016, Propst Werner Plantzen als 1. Vorsitzenden gewählt. Somit tritt er seine vierte Amtszeit beim KiTa Zweckverband an. „Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich sehr auf die Herausforderungen der kommenden Jahre", so Plantzen, Leiter der Bochumer Pfarrei St. Gertrud. Als Stellvertreterin wurde Dagmar Vecchi vom Kirchenvorstand St. Judas Thaddäus, Duisburg, gewählt, zweiter Stellvertreter ist nun Stephan Booms vom Kirchenvorstand St. Lambertus in Essen.

Turnusgemäß fand auch die Wahl der zu berufenden Mitglieder des Verwaltungsrates statt. Gewählt wurden: Propst André Müller, St. Lamberti in Gladbeck; Johannes Mintrop, Bank im Bistum Essen; Christoph Rummel, Mitglied Kirchensteuerrat; Christian Schäfer, Rechtsanwalt; Pfarrer Wolfgang Pingel, St. Hippolytus in Gelsenkirchen; Claudia Himmelsbach, Kirchenvorstand St. Lamberti in Gladbeck. Auch ihnen dankte Peter Wenzel, Geschäftsführer des KiTa Zweckverbands, für das Engagement und die Bereitschaft zur Mitarbeit in diesem Gremium.

Die Verbandsvertretung ist das wichtigste Gremium des Zweckverbands und entscheidet u. a. über grundsätzliche Fragen der Struktur, Maßnahmen von grundlegender Bedeutung sowie die Feststellung des Jahresabschlusses. Ihr gehören die Pfarrer sowie Mitglieder der Kirchenvorstände der beteiligten Kirchengemeinden an. Am vergangenen Dienstag hat die Verbandsvertretung des KiTa Zweckverbands den Tätigkeitsbericht 2015/2016 des Zweckverbands, in dem neben den Aktivitäten der rund 270 Kindertageseinrichtungen im Bistum Essen auch über den Jahresabschluss 2015 informiert wird, angenommen. Zugleich stellte sie die Weichen für die Arbeit des kommenden Kindergartenjahres.

Den Rahmen für den Handlungsspielraum im Geschäftsjahr 2014/2015 – das Geschäftsjahr bezieht sich noch auf den Zeitraum vom 01.08.2014 bis 31.07.2015 – liefern die Finanz-Eckdaten. Peter Wenzel bezeichnete die finanzielle Situation als äußerst angespannt. Der Haushalt sei seit Jahren prekär. Hauptursache für die strukturelle Unterfinanzierung seien die nicht kostendeckend bemessenen Kindpauschalen, die das Land NRW den Trägern erstattet. Auch eine Erhöhung der Kindpauschalen, die zum 01.08.2016 erfolgte, löse diese finanzielle Schieflage nicht grundsätzlich auf. Zuversichtlich stimme ihn allerdings, dass NRW-Familienministerin Christina Kampmann (SPD) ankündigte, die Finanzierung mit einem KiTa-Gesetz neu regeln zu wollen. Nachdrücklich betonte Peter Wenzel an dieser Stelle, dass viele Kommunen im Ruhrgebiet im Rahmen der Möglichkeiten bereits den Zweckverband unterstützen, leider jedoch nicht alle.

Der Tätigkeitsbericht geht aber auch auf die zahlreichen Aktivitäten und Projekte ein, die in den Kindertageseinrichtungen angeboten werden. So haben sich u. a. 38 Einrichtungen als „FaireKITA“ qualifiziert, das heißt, Kinder und Erzieher/innen haben sich intensiv mit Fragen des fairen und nachhaltigen Konsums beschäftigt. 93 Einrichtungen sind als Familien-zentren zertifiziert. Dort erhalten sozial benachteiligte Kinder und ihre Familien eine umfassende individuelle Förderung.

Geschäftsführer Peter Wenzel lobte besonders die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die Begeisterung und Freude, mit der sie den Kindern begegnen und sie begleiten, beeindrucken mich immer wieder“, sagte er. Er hob auch die gute Kooperation zwischen den Einrichtungen und den Pfarreien bzw. den Gemeinden hervor.

Der Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen, kurz KiTa Zweckverband, ist einer der großen freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Deutschland mit Sitz in Essen. In 269 Einrichtungen in den Städten, Kreisen und Kommunen des Ruhrbistums bietet der KiTa Zweckverband rund 17.000 Plätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt an.

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