Kirchenstandorte nicht vorschnell aufgeben

Der Oberhausener Kirchenarchitekt Werner Funke ist in den Ruhestand gegangen. Die Frage gelungener Kirchen-Umnutzungen sei eine große Herausforderung, sagt er mit Blick auf die Pfarreientwicklungsprozesse: „Das werden immer Einzelfälle bleiben.“

Liebfrauen in Duisburg-Bruckhausen, St. Katharina in Oberhausen-Lirich, Christus-König in Gladbeck-Schultendorf oder St. Pius in Bochum-WattenscheidWerner Funke hat eine ganze Reihe der jüngeren Kirchen im Ruhrgebiet gebaut oder umgestaltet. Jetzt ist der bekannte Oberhausener Architekt in den Ruhestand gegangen. Aber das Thema Kirchbauten und ihre Umnutzung in Zeiten immer kleiner werdender Gemeinden lässt den 72-Jährigen nicht los. So warnt Funke mit Blick auf die aktuell laufenden Pfarreientwicklungsprozesse, bei denen es vielerorts auch um die Zukunft der Gotteshäuser geht, vor einer großen Herausforderung: Es gebe viele gelungene Beispiele für Kirchen-Umnutzungen, „aber das werden immer Einzelfälle bleiben“, sagt der Architekt. In Oberhausen diskutiert der Baumeister mit, wenn es um die Frage geht, an welchen Standorten die Pfarreien auch im Jahr 2030 noch präsent sind. Dabei warnt er davor, Kirchenstandorte vorschnell aufzugeben.

Lesen Sie hier eine ausführliche Geschichte mit vielen Fotos von einem Treffen mit Funke in der von ihm umgebauten Liebfrauen-Kirche in Duisburg-Bruckhausen.

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