Kirchen erinnern an Reichsprogromnacht

In Essen und Mülheim lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen jeweils zu einem ökumenischen Gottesdienst ein, mit dem an die Zerstörung von Synagogen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 erinnert wird.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland Synagogen zerstört, jüdische Geschäfte und Wohnhäuser verwüstet. Jüdische Menschen wurden bedrängt, öffentlich verhöhnt und misshandelt. Die Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen in Essen und Mülheim laden für den 9. November zu ökumenischen Gottesdiensten ein, um an die damaligen Opfer zu erinnern und ein Zeichen gegen jeden Antisemitismus zu setzen.

In Essen beginnt der Gottesdienst um 17 Uhr im Gemeindezentrum der Freien evangelischen Gemeinde Essen-Mitte, Hofterbergstr. 32, 45127 Essen. Die Predigt hält Dr. Martin Bock, der Leiter der Melanchthon-Akademie in Köln. Musikalisch wird der Gedenkgottesdienst gestaltet von der Flötistin Nadja Frey und Kreiskantor Thomas Rudolph an der Orgel und am Klavier.

In Mülheim findet der Gottesdienst um 19 Uhr in der evangelischen Petrikirche auf dem Kirchenhügel statt (Pastor-Barnstein-Platz 1, 45468 Mülheim an der Ruhr). Superintendent Gerald Hillebrand, Stadtdechant Michael Janßen und Pastor Ekkehard Vetter von der freikirchlichen Christus-Gemeinde legen in Kurzpredigten drei biblisch Texte aus. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Kreiskantor Detlef Hilder.

Plakat zum Gedenkgottesdienst in Essen

Einladung zum Gedenkgottesdienst in Mülheim

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