Keine Mauern und Zäune im ThyssenKrupp Quartier

Innovativ, offen und kommunikativ. Diese Unternehmensphilosophie spiegelt auch das neue ThyssenKrupp Quartier in Essen wider. Jetzt besuchte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck mit einer Bistumsdelegation die Konzernzentrale in Essen-Altendorf.

Bischof Overbeck besuchte die neue Konzernzentrale in Essen

Die Gäste waren beeindruckt von dem architektonischen Glanzstück aus Stahl und Glas. Am vergangenen Montag, 5. Juli, besuchten Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck  und eine Delegation des Bistums Essen (u. a. die Weihbischöfe Franz Vorrath und Ludger Schepers sowie Heribert Kleine, persönlicher Referent des Bischofs) das neue ThyssenKrupp Quartier in Essen-Altendorf. Insgesamt 106 – darunter auch weltweit renommierte – Architekten hatten sich für das Projekt, den Entwurf des „Quartiers Q1“, beworben. „Wir hätten auch ein Haus, höher als der RWE-Tower und direkt an der A 40 gelegen, bauen können“, ist sich Dr. Martin Grimm, Vorsitzender der Geschäftsführung der ThyssenKrupp Real Estate, sicher. Doch die Idee war eine andere.

Innovativ, offen und kommunikativ will sich der Industrieriese zukünftig mit seiner Firmenpolitik zeigen. Das soll auch die Architektur repräsentieren.   „Auf dem Campus gibt es keine Mauern und Zäune. Alles ist offen“, so der Geschäftsführer. Für die Sicherheit sei aber dennoch gesorgt. Offen ist auch die Architektur der eigentlichen Zentrale. Edelstahl und Glas. Panoramafenster, 25,60 Meter breit und 28,10 Meter hoch, ragen zu beiden Seiten des Atriums hervor. Hier kann nur „Leo“ sauber machen. „Das ist ein Hydraulikarm, der die riesigen Fenster putzt“, klärte Grimm auf.
Ein hocheffizientes Sonnenschutzsystem aus Edelstahllamellen schützt die Angestellten im Inneren aber trotz des zuhauf verarbeiteten Glases vor Wärme. Zugleich lässt es aber Licht hinein. „Das ist schon Kunst an sich“, kam der Geschäftsführer ins Schwärmen.

Ein Highlight, sicher auch für Bischof Overbeck, ist der „Raum der Stille". „Wir sind das erste DAX-Unternehmen, das seinen Mitarbeitern einen solchen Raum bietet“, sagte Grimm. Ein weißer Raum, der nichts als ein paar kleine Hocker und einen riesigen hohlen Kubus enthält, der knapp zwei Meter über dem Boden installiert ist. Hier lenkt nichts ab. Und hier können Mitarbeiter und Gäste Ruhe und Besinnung in einer immer stressiger werdenden Arbeitswelt finden. Bischof Overbeck nutzte den ruhigen Ort. Er dankte Gott im Gebet und sprach einen Segen für alle Mitarbeiter von ThyssenKrupp und für die Stadt Essen. (bod/do)

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-266

0201/2204-507

presse@bistum-essen.de

Presse