von Thomas Rünker

Katholiken diskutieren an der „Denkbar“ über Zukunft der Kirche

Bei der nächsten Veranstaltung am Mittwoch, 8. März, im Essener „Lighthouse“ stehen die 20 Zukunftsbild-Projekte des Bistums im Mittelpunkt.

Die verschiedenen Veränderungsprozesse in den Pfarreien im Bistum Essen stehen am Mittwoch, 8. März, ab 18.30 Uhr im Mittelpunkt der nächsten „Denkbar“-Veranstaltung. Im Essener „Lighthouse“, Liebigstr. 1, können sich dann ehrenamtlich Engagierte oder interessierte Gemeindemitglieder über die 20 Zukunftsbild-Projekte des Ruhrbistums informieren. Mit Ideen wie speziellen Segensfeiern für Neugeborene, einer neuen Willkommenskultur in Kirchengemeinden, Pop-Musikern für Gottesdienste oder neuen Angeboten für Brautpaare setzt die katholische Kirche im Ruhrbistum ihr Zukunftsbild um, das in sieben Begriffen beschreibt, wie die Katholiken im Ruhrbistum Kirche sein wollen: Berührt, wach, gesendet, lernend, wirksam und nah. Viele der 20 Projekte möchten dabei besonders mit Menschen in Kontakt kommen, die die Kirche bislang kaum erreicht.

Zugleich entwickeln alle Pfarreien im Bistum Essen auf Basis des Zukunftsbilds derzeit Konzepte, wie sie in den kommenden Jahren in ihren Stadtteilen das katholische Leben vor Ort gestalten wollen. Deshalb soll bei der „Denkbar“ die Vernetzung der Zukunftsbild-Projekte mit den Prozessen zur Pfarreientwicklung im Fokus stehen. Neben kurzen Präsentationen und Statements auf der Bühne können die Besucher in einer Ausstellung alle 20 Zukunftsbild-Projekte und ihre Ansprechpartner persönlich kennenlernen.

Ein Beispiel für kirchliche Veränderungen ist bereits der Ort dieser „Denkbar“: Das „Lighthouse“ ist heute „Konferenzkirche und Konzerthaus“ des Evangelisch-Freikirchlichen Sozialwerks (EFS) Essen. Das EFS hatte die frühere katholische Kirche St. Maria Geburt 2011 übernommen und umgestaltet.

Der Eintritt zur „Denkbar“ ist frei. Neben vielen Informationen gibt es für alle Teilnehmer auch einen kleinen Imbiss. Zur besseren Planung ist eine Anmeldung bis Mittwoch, 1. März, erforderlich – entweder per E-Mail oder telefonisch: 0201/2204-583.

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