Karfreitagskreuzweg auf der Bottroper Halde Haniel

Tausende Gläubige des Bistums Essen machen sich auch an Karfreitag 2019 auf den traditionellen Haldenkreuzweg in Bottrop, um gemeinsam mit Bischof Overbeck eine Andacht am Gipfelkreuz zu feiern.

Seit 25 Jahren gehört der Bottroper Haldenkreuzweg zum Karfreitag der Gläubigen im Bistum Essen, auch nach der Schließung des Bergwerks Prosper Haniel wird die Tradition fortgeführt. Auch die Stationen des Kreuzwegs sind wieder stabil gebaut und frisch gestrichen – nach dem Ende des Steinkohlebergbaus hatten Auszubildende aus Oberhausener Firmen diese Aufgabe übernommen.

Vom Parkplatz bis zum Gipfelkreuz

Bischof Franz-Josef Overbeck begleitet am Freitag, 19. April, wieder tausende Christen auf diesem Kreuzweg. Die Prozession startet um 9.30 Uhr am Sportplatz östlich der Kreuzwegbrücke an der Stadtgrenze zwischen Bottrop und Oberhausen (Fernewaldstraße). Der Kreuzweg endet auf dem Haldenplateau am großen Holzkreuz mit einer Andacht.

Parkmöglichkeiten sind auf dem ehemaligen Betriebsgelände von Prosper-Haniel vorhanden, zu erreichen von der B 223. Der Fußweg von den nächstgelegenen Bus-Haltestellen „Abzweig Haniel“ (Linien 251 und 261) oder „Spechtstraße“ (Linien 953, 961 und 979) bis zum Treffpunkt dauert zwischen 5 und 15 Minuten. Einmal stündlich fährt zudem der Taxibus 217 auf Vorbestellung bei der Vestische Straßenbahnen GmbH direkt bis zur Haltestelle „Zeche Franz Haniel“. Zwischen dem Bergwerk und dem Halden-Plateau wird für ältere und gehbehinderte Menschen ein Bus-Pendelverkehr eingerichtet.

Verein ermöglicht Erhalt des Haldenkreuzwegs

Für den Erhalt des Haldenkreuzwegs nach dem Ende des Steinkohlebergbaus hat sich im vergangenen Sommer der Verein „Karfreitagskreuzweg auf der Halde e.V.“ konstituiert. Das Bistum Essen, die RAG-Stiftung, die Katholische Arbeitnehmerbewegung des Bistums sowie die Stadtdechanten aus Bottrop und Oberhausen sorgen mit diesem Verein auch in Zukunft dafür, dass die Gläubigen an Karfreitag den Kreuzweg bis zum Gipfelkreuz gehen und den Gottesdienst feiern können.

Die 15 Kreuzwegstationen, die von der verstorbenen Künstlerin und Ordensfrau Tisa von der Schulenburg (Schwester Paula), dem Oberhausener Künstler Adolf Radecki und Auszubildenden des Bergwerks Prosper-Haniel geschaffen wurden, gelten als einzigartig in ihrer Art und Präsentation. Jede Station besteht aus einer Kupfertafel mit je einer Darstellung der Leidensgeschichte Christi und einem Element aus der Arbeitswelt des Bergbaus. Ergänzt werden sie durch Schrifttafeln mit Aussagen bekannter Persönlichkeiten der Kirche.

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