Kardinal Lehmann erhält Mercator-Professur der Uni Duisburg-Essen

Hochschule ehrt den emeritierten Bischof von Mainz für seine Weltoffenheit und sein Engagement. Im Dezember und Januar kommt Lehmann im Rahmen der Professur zu zwei Vorträgen ins Ruhrgebiet.

Die Universität Duisburg-Essen ehrt Kardinal Karl Lehmann mit der Mercator-Professur 2016. Damit zeichnet die Hochschule den renommierten deutschen Geistlichen für seine Weltoffenheit und sein Engagement aus. Im Rahmen der Professur kommt der emeritierte Bischof von Mainz am Dienstag, 13. Dezember, zu einem Vortrag ins Duisburger Audimax. Am Dienstag, 17. Januar, spricht Lehmann dann in Essen.

Karl Lehmann (80) wurde 1983 zum Bischof von Mainz ernannt und besetzte das Amt 33 Jahre. Am 16. Mai dieses Jahres nahm Papst Franziskus sein Rücktrittsgesuch an. Zwischen 1987 und 2008 hatte Lehmann den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz inne. Im Jahr 2001 erhob Papst Johannes Paul II. ihn zum Kardinal.

In seinem ersten Vortrag im Rahmen der Mercator-Professur spricht Lehmann im Dezember in Duisburg über das Thema „Fremde und Heimat im Widerstreit“. Im Januar wendet er sich in seinem zweiten Vortrag im Essener Audimax der Rolle des Gewissens im Zusammenleben innerhalb der modernen Gesellschaft zu. Beide Vorträge beginnen um 18 Uhr. Für die Veranstaltungen ist jeweils eine Anmeldung auf der Internetseite der Mercator-Professur erforderlich.

Mit der 1997 eingerichteten Mercator-Professur möchte die Uni Duisburg-Essen das wissenschaftliche Vermächtnis des berühmten Duisburger Kartographen und Universalgelehrten aus dem 16. Jahrhundert wachhalten. Die Persönlichkeiten, die bisher eine Mercator-Professur innehatten, kommen aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Zu ihnen gehören unter anderen: Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker, Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher, Filmregisseure Völker Schlöndorff, Journalist Ulrich Wickert, der Drogeriemarktgründer Götz W. Werner, die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer sowie der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prof. Dr. Wolfgang Huber.

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