von Mareike Thieben

Kammerorchester baut Brücken zwischen Essener Gotteshäusern

Das Kammerorchester Ensemble Ruhr gibt Konzerte in einer christlichen Gemeinde, einem Hindutempel und einer Moschee in Essen

Mit dem interkulturellen Musikprojekt BRIDGES in Essen verbindet das Ensemble Ruhr drei Religionen: Zwischen dem 3. und 5. November touren die Musiker durch eine Gemeinde chaldäischer Christen aus dem Irak, einen afghanischen Hindutempel und eine Moschee. Vor jedem Konzert bieten Gemeindemitglieder Führungen durch ihr Gotteshaus an und damit die Möglichkeit, die Religionen näher kennenzulernen.

Die Tour beginnt am 3. November in der christlichen Gemeinde St. Albertus-Magnus in der Bonnekampstraße 49 in Essen. Um 19 Uhr beginnt die Besichtigung und um 19.30 Uhr das Konzert des Ensemble Ruhr. Am 4. November spielt das Ensemble im afghanischen Hindutempel in der Burggrafenstraße 10. Die Besichtigung beginnt um 16 Uhr und das Konzert um 17 Uhr. Am 5. November begrüßen die Mitglieder der „Yeni Camii“ Moschee in der Heßlerstraße 115 die Musiker in ihrem Gotteshaus. Hier wird zum öffentlichen Gebet um 18.25 Uhr eingeladen, bevor um 19 Uhr das Konzert beginnt. Zu allen Konzerten ist der Eintritt kostenlos. Es wird um Spenden gebeten. 

Das Ensemble Ruhr ist das einzige professionelle, von den Musikern gemeinsam geleitete Kammerorchester im Ruhrgebiet. Es tritt ohne Dirigenten auf. Zum Repertoire der BRIDGES-Konzerte zählen unter anderem das Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV207 von Wolfgang Amadeus Mozart und Adagio aus dem Streichquartett F-Dur von Anton Bruckner. Zusätzlich führen die Gemeindemitglieder musikalische Beiträge auf.

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