"Ihr Besuch wirkt nach innen und außen!"

Als Krankenhaus in medizinischen, finanziellen, wirtschaftlichen und pflegerischen Bereichen bestens aufgestellt zu sein, gelingt nach Ansicht von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck am besten durch Vernetzung. Der Ruhrbischof besuchte jetzt das St. Marien-Hospital in Mülheim.

Bischof Overbeck zu Gast im St. Marien-Hospital Mülheim

Das St. Marien-Hospital Mülheim freute sich am Freitag, 18. November, über hohen Besuch. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck war im Rahmen seiner Visitation der Mülheimer Pfarrei St. Mariä Geburt auch im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr zu Gast.

"Danke für diesen guten Morgen", sangen die Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule der Contilia Akademie zur Begrüßung des Bischofs. Und es war ein schöner Morgen - die Mitarbeiter und Patienten freuten sich, den Ruhrbischof im St. Marien-Hospital als Gast begrüßen zu dürfen. Gemeinsam mit der Geschäftsführung der Contilia Gruppe, Vertretern des Contilia- Aufsichtsrates,  Mitgliedern des Kuratoriums der Stiftung des St. Marien-Hospitals zu Mülheim an der Ruhr sowie hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus der Pflege und Seelsorge führte Dr. Stephan Elenz, Ärztlicher Direktor des St. Marien-Hospitals, Ruhrbischof Overbeck auch zu einzelnen Stationen und Patienten.

"Schön, dass ich Sie hier treffe", freute sich Silvia Beutgen, die dem Bischof das St. Marien-Hospital auch gleich empfahl. Auf die Frage ob sie sich wohl fühle, strahlte die 75-Jährige  den Bischof an: "Hier fühle ich mich richtig wohl. Ich bin sehr zufrieden und komme immer wieder hier hin." Auch eine andere Patientin, die aus dem Essener Süden extra ins Krankenhaus nach Mülheim gekommen ist, betonte, dass man halt dahin gehe, wo man Vertrauen zu den Ärzten habe.  

Im Anschluss an die Station Elisabeth besuchte Bischof Overbeck auch die Intensivstation. Hier erläuterte Professor Dr. Jörg Vettermann, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, die Arbeit der interdisziplinären Intensivstation des Krankenhauses.

Balanceakt zwischen Caritas und Ökonomie

"Ihr Besuch wirkt nach innen und nach außen", begrüßte Bernhard Wirtz, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung des St. Marien-Hospitals zu Mülheim an der Ruhr, den Essener Bischof. Dieser Besuch mache deutlich, aus welchen Wurzeln das St. Marien-Hospital gewachsen sei. Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit katholischer Krankenhäuser sei es heute wichtig, so Wirtz weiter, den Balanceakt zwischen Caritas und Ökonomie zu schaffen. In diesem Zusammenhang betonte der Kuratoriumsvorsitzende, dass er noch immer dankbar für den Verbund mit der Contilia Gruppe, die auch Träger des Elisabeth-Krankenhauses Essen ist, sei. "Dieses Zusammengehen war existentiell für das St. Marien-Hospital in Mülheim."

Zum Ende seines Besuches im St. Marien-Hospital wies der Ruhrbischof auf die aktuellen Herausforderungen hin, denen sich die Krankenhäuser zu stellen haben. Es gehe darum, in medizinischen, finanziellen und wirtschaftlichen sowie in den pflegerischen Bereichen bestens aufgestellt zu sein. "Dies gelingt besser mit Vernetzungen und Verknüpfungen", so Bischof Overbeck. So wie es bei den Gemeinden und Kindergärten bereits der Fall sei, gelte auch im Bereich der katholischen Krankenhäuser, dass es keine alten Wege mehr gebe. Bischof Overbeck abschließend: "Wir müssen auch hier neue Wege gehen! Ich wünsche uns in diesen spannenden Zeiten für Krankenhäuser einen guten gemeinsamen Weg als Kirche vor Ort." (dr)

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