Hunderte Kinder und Jugendliche starten gut gelaunt in die 72-Stunden-Aktion

Auftakt-Partys in den Städten und Kreisen des Ruhrbistums. Viele Politiker zollen den jungen Leuten Respekt und danken für ihr Engagement. Bistumsweit engagieren sich rund 3600 Kinder und Jugendliche in mehr als 130 Projekten.

Grüne T-Shirts, gute Laune und bestes Wetter – voller Vorfreude und Tatendrang haben am Donnerstagnachmittag hunderte Kinder und Jugendliche bei zentralen Auftakt-Partys in den Städten und Kreisen des Ruhrbistums die 72-Stunden-Aktion eröffnet. Bis Sonntagnachmittag wollen rund 3600 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Rhein, Ruhr und Lenne in mehr als 130 Projekten die Welt in ihrer Nachbarschaft ein Stückchen besser machen. Dabei steht für die meisten von ihnen bereits seit Wochen fest, dass sie in den kommenden drei Tagen zum Beispiel Spielplätze einrichten oder reparieren, Müll sammeln, Bienenhotels bauen oder Begegnungsfeste mit Senioren organisieren. Einzelne Gruppen haben sich jedoch auch für die „Get it“-Variante der Aktion entschieden und haben erst bei den Auftakt-Partys ihr Überraschungsprojekt erhalten.

Dass die deutschlandweit vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisierte Aktion auch aus Sicht der Politik eine große Nummer ist, machten schon am Donnerstag viele Vertreter von Stadt-, Land- und Bundespolitik deutlich. Bei der Essener Party begrüßte Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) die Gruppen, die sich bei Grillwurst, kühlen Getränken und frischer Musik im Hof von St. Ignatius auf die Aktion einstimmten. Kufen dankte den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement zum Wohle der Stadt und zeigte sich von der fröhlichen Aktion sichtlich angetan. Auch in Duisburg, Oberhausen und Bochum hatten sich die jeweiligen Oberbürgermeister angesagt, um den Teilnehmern ihren Respekt zu zollen und ihnen persönlich alles Gute für ihre Projekte zu wünschen. In Mülheim hat zudem die SPD-Landtagsabgeordnete und frühere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Schirmherrschaft über die Aktion in der Ruhr-Stadt übernommen.

Punkt 17:07 Uhr knallten bistumsweit Konfetti-Kanonen und andere Knallkörper - der offizielle Startschuss der 72 Stunden. In Lüdenscheid hatten die Organisatoren hierfür buntes, biologisch abbaubares "KoRnfetti" besorgt, das im Stil eines "Holi-Festivals" ausgelassen herumgeworfen werden konnte. Zur Unterstützung für die einzelnen Projekte gab's für jede Gruppe im Bistum einen großen Karton und eine Werkzeugkiste mit jeder Menge hilfreicher Materialien - von Weingummis über Erste-Hilfe-Sets, Kerze und Gebetbuch bis zur Luftsack-Couch zum Ausruhen zwischendurch.

Auch in Gelsenkirchen waren rund 300 Kinder und Jugendliche in die GleisX-Kirche gekommen und waren beim stadtweiten Startschuss für die Sozialaktion dabei. Stadtdechant und Propst Markus Pottbäcker: „Ich wünsche mir für euch, dass ihr Sonntagabend kaputt und müde seid. Aber wenn ihr ins Bett geht, könnt ihr sagen: Wir haben die Welt ein Stückchen besser gemacht.“

Im Bistum Essen endet die 72-Stunden-Aktion am Sonntagnachmittag mit einer großen Party auf dem Essener Burgplatz. Ab 16 Uhr sind alle Teilnehmer und Besucher eingeladen. Auch Bischof Franz-Josef Overbeck – zusammen mit der grünen Europa-Abgeordneten Terry Reintke Schirmherr der Aktion auf Bistums-Ebene – wird dann mit den Kindern und Jugendlichen feiern.

Weitere Infos über die Aktion und über die einzelnen Projekte im Bistum Essen gibt es auf der Internetseite der 72-Stunden-Aktion.

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