Gottes Segen für die Kleinsten

Bistum lädt Familien mit Neugeborenen zu besonderen Gottesdiensten ein. Neues Angebot startet im Rahmen eines Zukunftsbild-Projekts am Sonntag, 5. Februar, in fünf Ruhrgebiets-Städten.

„Willkommen im Leben, kleiner Segen“

Eltern, die gerade ein Baby bekommen haben, können ihre Kinder künftig in besonderen Gottesdiensten segnen lassen. Erstmals bietet das Bistum Essen am Sonntag, 5. Februar, diese Segensfeiern für Babys in fünf Städten im Ruhrgebiet an. Dabei geht es nicht um Tauffeiern, sondern um Gottesdienste, in denen die Freude über die Geburt des Kindes und die Bitte um Gottes Schutz und Begleitung für dieses Kind im Fokus stehen.

„Willkommen im Leben, kleiner Segen“, ist das Motto der Feiern, die es künftig in allen Teilen des Ruhrbistums geben soll. „Oft suchen Menschen dann Gottes Zuspruch und Segen, wenn sich etwas Entscheidendes in ihrem Leben tut“, beschreibt Renate Holze, Leiterin des Segensfeiern-Projekts, die Motivation für dieses neue Angebot. Und weil eine Geburt zweifellos ein entscheidender Moment im Leben einer Familie ist, bietet die Kirche künftig – neben speziellen Gottesdiensten etwa zu Hochzeiten, Einschulungen oder Beerdigungen – nun auch Segensfeiern für Babys an. Diese Gottesdienste seien kein Ersatz für eine Taufe, betont Holze, vielmehr sei der Fokus ein anderer: „Die Taufe ist für den Täufling der Beginn einer lebenslangen Beziehung zu Jesus und seiner Mitgliedschaft in Kirche und Gemeinde.“

In diesen Kirchen sind Familien mit Neugeborenen (bis etwa vier Monate) am Sonntag, 5. Februar, zu Segnungsfeiern für Babys eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich:

- Oberhausen: Kapelle im St. Clemens-Hospital, Wilhelmstr. 34, 15 Uhr

- Bottrop: Propsteikirche St. Cyriakus, Kirchplatz 1, 15 Uhr

- Gelsenkirchen-Buer: Propsteikirche St. Urbanus, Sankt-Urbanus-Kirchplatz 9, 17 Uhr

- Essen: Heilig-Geist-Kirche, Meybuschhof 13, 15 Uhr

- Bochum: Kapelle im St. Elisabeth-Hospital, Bleichstr. 15, 15.30 Uhr

In den jeweils rund 30-minütigen Gottesdiensten steht der persönliche Segen für die Neugeborenen und ihre Familien im Mittelpunkt. „Atmosphäre, Ansprache und musikalische Gestaltung sorgen dafür, dass sich jede Familie willkommen fühlt“, kündigt Holze an. „Jedes Baby ist vom Beginn seines Lebens an Gottes geliebtes Kind“, erläutert sie. Deshalb seien auch ausdrücklich alle Familien, unabhängig von ihrer kirchlichen Bindung, zu den Segensfeiern eingeladen. In drei der bislang beteiligten Städte wird das Projekt bereits von katholischen und evangelischen Christen gemeinsam getragen.

Nach dem Auftakt wird es die Segnungsgottesdienste in regelmäßigen Abständen und künftig auch in weiteren Kirchen geben. Über Termine und Adressen informiert eine eigene Internetseite. Zudem sucht das Projektteam noch Christinnen und Christen, die in ihren Gemeinden selbst Segnungsgottesdienste für Babys anbieten möchten. Interessierte können über die Internetseite Kontakt zur Renate Holze und ihrem Projektteam aufnehmen.

Mit den Segensfeiern für Babys setzen Holze und ihr Team eines der Zukunftsbild-Projekte im Bistum Essen um: Seit dem vergangenen Jahr arbeitet das Ruhrbistum an insgesamt 20 Projekten, um das Mitte 2013 entstandene Zukunftsbild des Bistums Stück für Stück in die Praxis umsetzen. Wie bei den Segnungsgottesdiensten geht es in vielen dieser Projekte darum, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die die Kirche bislang kaum erreicht.

Referat Familie und Alleinerziehende

Renate Holze

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