Generalvikar Pfeffer: Kirche kann von Religionslehrern lernen

Magazin „Kontexte“ des Ruhrbistums schaut in der Sommerausgabe auf die Veränderungsprozesse in der Kirche.

Von den Erfahrungen der Religionslehrer kann nach Ansicht des Essener Generalvikars Klaus Pfeffer auch die Kirche profitieren. Die meisten Kinder und Jugendlichen im Religionsunterricht seien heute „schon gar nicht mehr in unseren klassischen kirchlichen Strukturen aufgewachsen und haben kaum bis gar keine Bindungen zu unseren Gemeinden“, sagt Pfeffer im Interview mit dem Magazin „Kontexte“. „Das fordert den Religionsunterricht heraus, sehr kreativ mit Schülerinnen und Schülern über Fragen des Glaubens, der Religion und unserer Kirche ins Gespräch zu kommen.“ Hier könne die Kirche „von den Erfahrungen lernen, die Religionslehrerinnen und –lehrer täglich machen“, so Pfeffer.

Unter der Überschrift „Kirche im Wandel“ beleuchtet die Sommerausgabe des Magazins, das in diesen Tagen an die rund 4000 katholischen Religionslehrer zwischen Rhein, Ruhr und Lenne verschickt wird, die verschiedenen Veränderungsprozesse in der Kirche – und ihre Auswirkungen auf die Schule. So beleuchtet der Bochumer Pastoraltheologe Matthias Sellmann in einem Interview das Zukunftsbild des Ruhrbistums und die Zukunftsaussichten der katholischen Kirche. Andere Beiträge drehen sich um seelsorgerische Angebote an Schulen oder die Pfarreientwicklungsprozesse im Ruhrbistum – und in seiner Kolumne „… und was lehrt uns das?“ zieht der Essener Journalist Stephan Hermsen auf heitere, sommerliche Weise Vergleiche zwischen dem Wandel im Christentum und Eiscreme-Trends.

Alle katholischen Religionslehrer bekommen „Kontexte“ automatisch zugeschickt. Weitere Interessenten können das Heft über eine E-Mail an das Schuldezernat des Bistums Essen beziehen.

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