von Simon Wiggen

Freiwilligendienst im Ausland

Jugendliche des Freiwilligen-Programms "Seitenwechsel" schreiben einen eigenen Blog und posten Fotos im sozialen Netzwerk Instagram.

Männergefängnis in Lima (Peru), ein Hort für Jugendliche in Santa Cruz (Bolivien) oder eine Schule in Makambako (Tansania): Neun Jugendlichen aus dem Bistum stehen spannende Monate bevor. Von dieser Zeit im Freiwilligendienst werden sie in einem eigenen Web-Blog berichten und Fotos im sozialen Netzwerk Instagram posten.

In ihrem Blog seitenwechselblog.bistum-essen.de werden die Jugendlichen in unregelmäßigen Abständen über ihre Arbeit berichten, die Einrichtungen vorstellen und ihre Erlebnisse teilen. Parallel dazu gibt es einen eigenen Instagramkanal (mein_seitenwechsel), wo sie ein Jahr lang Fotos posten werden.

Am vergangenen Sonntag wurden die neun Freiwilligen aus dem Bistum Essen mit einem feierlichen Gottesdienst in der Jugendkirche Tabgha in Oberhausen verabschiedet. Weihbischof Ludger Schepers, im Bistum zuständig für Weltkirche und Mission, wünschte den Jugendlichen Gottes Segen und eine erlebnisreiche Zeit.

In diesem Jahr werden Clara Nithack aus Essen, Theresa Bader Mülheim, Laura Discher aus Ramsdorf und Lennart Löwenau aus Essen in Peru im Einsatz sein. Tristan Steckelbach aus Witten wird im größten Männergefängnis Südamerikas in Lima (Peru) tätig sein. Thomas Zachos aus Essen in Bolivien, Amelie Quincke und Melina Zickler aus Essen in Tansania und David Dietz aus Heidelberg in Nicaragua.

Seitenwechsel“ ist ein Freiwilligenprogramm für Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren aus dem Bistum Essen (und ggf. Umgebung). Es will Jugendlichen die Mitarbeit in einem sozialen Projekt im Ausland, im sogenannten globalen Süden, ermöglichen und ihnen die Chance bieten, ein Jahr lang einen anderen Kulturkreis kennenzulernen.

Damit will dieser entwicklungspolitische und weltkirchliche Freiwilligendienst zur Verständigung zwischen Völkern und Kulturen und so zu mehr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt beitragen. Veränderungen geschehen dabei neben dem eigentlichen Projekt vor allem durch zahlreiche Begegnungen, durch intensive Erfahrungen – nicht nur durch einen geografischen sondern vor allem einen perspektivischen „Seitenwechsel“.

Alle Projekte und Einsatzstellen für einen Freiwilligendienst im Ausland sind in der Arbeit mit Kindern- und/oder Jugendlichen verortet. Die Freiwilligen arbeiten in Kinderheimen, Kindergärten oder Schulen in der Betreuung und Förderung der oft von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen mit, unterstützen sie z.B. bei ihren Hausaufgaben oder helfen ihnen bei bestimmten Förderbedarfen. Vor allem aber bringen sich die Freiwilligen in der Freizeitgestaltung ein, nehmen sich Zeit für die Kinder, hören zu, spielen mit ihnen und führen kleine Workshop- oder Sportangebot durch, z.B. basteln, musizieren, Fußballspielen, usw.

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