von Simon Wiggen

Facebook-Adventskalender bereitet auf Weihnachten vor

Bistum Essen richtet bis zum Heiligen Abend ein virtuelles Kinderzimmer ein und regt zum Nachdenken an.

Wickelkommode, Spieluhr und Babyphone: Bis zum errechneten Geburtstermin am Weihnachtsfest muss das Kinderzimmer komplett eingerichtet sein. Das hat sich das Bistum Essen mit seinem diesjährigen Online-Adventskalender vorgenommen. Jeden Tag bis Heiligen Abend veröffentlicht das Bistum in den Sozialen Netzwerken Facebook und Instagram jeweils ein Foto von einem Gegenstand, der in einem Kinderzimmer nicht fehlen darf – zum Beispiel von einem Schnuller, einer Windel oder einem Mobilé. Passend dazu haben Seelsorger kurze Gedanken verfasst, die jeden Tag ein wenig zum Nachdenken anregen können.

„Man könnte meinen, dass sich der Adventskalender besonders an junge Eltern richte“, sagt Stefanie Gruner, Seelsorgerin für Junge Erwachsene und eine der Autoren des Adventskalenders. „Wir haben unsere Denkanstöße aber für viel mehr Menschen formuliert. Die Gegenstände in unserem Kinderzimmer stehen im übertragenen Sinn immer für ein Gefühl oder einen Nutzen, den man durch sie hat.“ So stehe ein Schnuller auch für Geborgenheit, die Spieluhr für ein Ritual, um friedlich einzuschlafen, und die Wickelkommode sei nicht nur ein Ort für Körperhygiene, sondern auch zum Wohlfühlen. „In den 24 Tagen sollen all unsere Denkanstöße im Adventskalender auf das Weihnachtsfest vorbereiten - auf die Geburt von Jesus“, sagt Bernd Wolharn, Cityseelsorger am Essener Dom.

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