Europa-Kongress in Rom

Bischof Franz-Josef Overbeck besucht Kongress „(Re)thinking Europe“ der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE)

Menschenwürde und Gemeinwohl stehen im Mittelpunkt eines Europa-Kongresses in Rom. Zahlreiche Vertreter der Kirche und der Europapolitik – darunter auch der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck - werden von Freitag (27. Oktober) bis Sonntag mit Basisakteuren im Vatikan beim Kongress „(Re)thinking Europe“ zusammenkommen. Sie wollen – organisiert von der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) - einen Beitrag zu einer konstruktiven Reflexion über die grundlegenden Herausforderungen des europäischen Projekts leisten. Die ComECE veranstaltet den bis Sonntag dauernden Kongress in Zusammenarbeit mit dem Heiligen Stuhl anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge.

„(Re)thinking Europe“ versteht sich als Dialogveranstaltung mit Workshops und Diskussionen, um eine offene Debatte zwischen den Beteiligten mit unterschiedlichen geografischen, kulturellen, religiösen und sprachlichen Hintergründen zu ermöglichen. Mit Blick auf das Gemeinwohl und die zentrale Stellung der Menschenwürde in der Politik will der Kongress nach Wegen suchen, wie alle Akteure durch ihre jeweiligen religiösen und politischen Verantwortlichkeiten in die Gesellschaft eingebunden werden können.

Am Samstag wird Papst Franziskus auf dem Kongress sprechen, um erneut sein Engagement für eine gemeinsame Reflexion über die Zukunft der Europäischen Union zu bekräftigen und an den Einsatz der Kirche für dieses Friedensprojekt zu erinnern.

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