Ein Kreuz für Europa<br><br>

Im vergangenen Jahr war es das verbindende Symbol für die Kulturhauptstadt.RUHR 2010. Jetzt macht das Kulturhaupstadtkreuz Station in Tallinn, der Kulturhauptstadt Europas 2011.


Kulturhauptstadtkreuz macht Station in Tallinn

Zwölf Monate tourte es durch die so genannten „Local Heroes“, die 53 Städte des Ruhrgebiets, die zusammen die Kulturhauptstadt. RUHR.2010 bildeten. Jetzt macht das Kulturhauptstadtkreuz Station in Ta-llinn/Estland, das 2011 gemeinsam mit Turku in Finnland Europas Kulturhauptstadt ist. Damit geht in Erfüllung, was die Initiatoren dieses ökumenischen Projektes von Anfang an im Blick hatten. „So wird aus dem Kulturhauptstadtkreuz für das Ruhrgebiet ein Kreuz für Europa“, freut sich Dr. Michael Schlagheck, Direktor der katholischen Akademie Die Wolfsburg in Mülheim und im vergangenen Jahr Beauftragter des Ruhrbistums für das Kulturhauptstadt RUHR 2010. Das Kreuz habe nicht nur die Orte der Ruhrmetropole verbunden, sondern auch katholische und evangelische Christen, so Schlagheck weiter. Um so schöner sei es, dass dieses „kraftvolle Zeichen“ nun auch in der Kulturhauptstadt Tallinn als ein Symbol des Miteinanders verstanden werde.

Das von Benediktinerpater Abraham Fischer aus der Abtei Königsmüns-ter im sauerländischen Meschede geschaffene Kreuz hat die Form eines Labyrinths, ein uraltes Bild für den verschlungenen Lebensweg. Es ist aus Titan hergestellt, dass das Essener Unternehmen ThyssenKrupp gespendet hat. Noch befindet sich das Kreuz in der St.-Johann-Kirche in Tallinn. In wenigen Tagen wird es das verbindende Symbol des kirchlichen Jugendcamps im estländischen Dorf Pilistvere sein.(ul)

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