„Die Wolfsburg“: Debatte über Islam-Verbände und Religionsunterricht

Bei den „53. Essener Gesprächen zum Thema Staat und Kirche“ diskutiert Bischof Overbeck am 12. März in Mülheim mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) über den künftigen Status islamischer Verbände.

Vor dem Hintergrund des Religionsunterrichts steht am Montagabend, 12. März, die Diskussion in der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim über ein neues Rechtsstatut für islamische Verbände. Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck spricht ab 18.45 Uhr mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und dem langjährigen Richter am Bundesverfassungsgericht, Prof. Paul Kirchhof. Moderiert von Akademiedirektor Dr. Michael Schlagheck ist die Podiumsdiskussion die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der „53. Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche“, einer zweitägigen Fachtagung für Juristen, Theologen und Politiker.

Muslimische Verbände in Deutschland fordern seit langem eine statusmäßige Angleichung an die christlichen Kirchen. Sie möchten als Religionsgemeinschaften behandelt werden, den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erhalten und einen allgemeinen islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen einführen. Zuletzt gerieten die Verhandlungen über diese Fragen vielerorts ins Stocken – unter anderem weil Organisation wie dem Ditib-Dachverband eine zu große Nähe zum türkischen Staat vorgeworfen wird.

Der Besuch der Podiumsdiskussion in der „Wolfsburg“, Falkenweg 6 in Mülheim, kostet 15, ermäßigt 8 Euro. Für Schüler und Studenten ist der Eintritt frei. Weitere Informationen und Anmeldung mit Tagungsnummer A18179 online, unter Tel.: 0208/999 19-981 oder per E-Mail.

Die Veranstaltung wird live ins Internet übertragen. Über diesen Link kann das Video am 12. März abgerufen werden.

Anmeldung — Katholische Akademie "Die Wolfsburg"


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