Bonifatiuswerk bittet um Spenden für Hilfe in der Diaspora

Kollekten der Gottesdienste am kommenden Wochenende kommen Katholiken in verschiedenen europäischen Ländern zu Gute, die in ihrer Heimat eine kleine Minderheit sind.

Am kommenden Samstag, 17., und Sonntag, 18. November, unterstützen die Katholiken im Bistum Essen katholische Christen in europäischen Diaspora-Regionen. Im Rahmen der diesjährigen Diaspora-Aktion mit dem Motto „Unsere Identität: Christus bezeugen“ fließen die Spenden an das Bonifatiuswerk, das damit katholische Projekte in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island sowie in den baltischen Staaten Estland und Lettland unterstützt, aber auch in deutschen Regionen, in denen Katholiken eine kleine Minderheit sind.

Mit den Spenden fördert das Bonifatiuswerk zum Beispiel den Bau von Kirchen und Gemeindezentren, die Kinder- und Jugendseelsorge oder sozial-karitative Jugendprojekte. Zuletzt hat das Hilfswerk unter anderem die Essener Ordensschwester Elija Nehen unterstützt, die nahe der lettischen Hauptstadt Riga ein Karmelitinnen-Kloster gegründet hat, das im August eingeweiht worden ist.

Bekannt sind auch die „Boni-Busse“ des Bonifatiuswerks – Kleinbusse, mit denen die Organisation die Seelsorge in großen, dünn besiedelten Pfarreien fördert. Von dieser Hilfe haben in den vergangenen Jahren auch Pfarreien aus dem sauerländischen Teil des Ruhrbistums profitiert.

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