von Simon Wiggen

Bistums-Mitarbeitende spenden mit Gehaltsabrechnungen

Rund 1500 Euro für die Caritas Flüchtlingshilfe mit der Aktion „Restcents“

„Einmal aufrunden bitte!“ – dieses einfach Prinzip der Spende für den guten Zweck funktioniert nicht nur an der Supermarktkasse, sondern auch bei der Gehaltsabrechnung. Die Mitarbeitenden des Bistums Essen haben auf diese Weise im vergangenen Jahr 780 Euro an die Caritas Flüchtlingshilfe in Essen gespendet – das Generalvikariat hat den Betrag noch einmal auf 1560 Euro verdoppelt. Dabei wurde ihre Gehaltsabrechnung einfach auf den nächstniedrigeren, glatten Euro-Betrag abgerundet – also maximal 99 Cent pro Monat. An der Aktion beteiligten sich im vergangenen Jahr 154 Mitarbeitende de Generalvikariats.

Am Montag überreichten Generalvikar Klaus Pfeffer, die Mitarbeitendenvertretung und die Personalabteilung stellvertretend für die Mitarbeitenden die Spende der Essener Caritas Flüchtlingshilfe. Dort wird das Geld nun für notleidende Menschen im Nord-Irak eingesetzt. „Wir müssen für die Menschen, die vom IS vertrieben worden sind, wieder eine Lebensgrundlage und eine Perspektive schaffen“, sagt Markus Kampling, stellv. Vorsitzender der Caritas Flüchtlingshilfe. Deswegen sollen nun rund 75 Hühner angeschafft werden, damit die Bewohner der ehemals landwirtschaftlich geprägten Region anfangen können, sich wieder selbst zu versorgen. (sw)

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