Bistum verlängert Innovationsfonds für neue Ideen in den Pfarreien

Nach den guten Erfahrungen mit dem 2015 aufgelegten Fonds kann jede Pfarrei für 2019 und 2020 erneut jeweils bis zu 50.000 Euro für innovative Ideen beantragen. Gefördert wurden bislang unter anderem der Umbau der Bottroper Kinderkirche, verschiedene Fahrzeuge, Kommunikationsprojekte sowie Unterstützung für Ehrenamtliche.

Das Bistum Essen fördert auch in diesem und im kommenden Jahr mit gut vier Millionen Euro innovative Projekte in den 42 Pfarreien zwischen Duisburg, Bochum und dem Märkischen Sauerland. Konkret kann jede Pfarrei für 2019 und 2020 jeweils bis zu 50.000 Euro beantragen, um neue Ideen in den Gemeinden anzuschieben. Seit dem Start des sogenannten Pastoralen Innovationsfonds im Jahr 2015 wurden bereits mehr als 1,5 Millionen Euro an die Pfarreien und insgesamt mehr als 60 verschiedene Projekte ausgeschüttet. Gefördert wurden zum Beispiel das Web-Radio „RuhrLife“ in Gladbeck, das Kirchenmobil "KathCar" der Bochumer Pfarrei Liebfrauen, das mobile Pausenangebot der Duisburger Pfarrei St. Judas Thaddäus, die Kinderkirche in der Bottroper Pfarrei St. Joseph sowie zahlreiche Angebote zur Unterstützung von Ehrenamtlichen.

Inhaltliche Grundlage für die Innovationsprojekte ist das Zukunftsbild des Bistums Essen, das in sieben Begriffen beschreibt, wie die Christen im Ruhrbistum Kirche sein wollen. Deshalb müssen sich auch Innovationsprojekte an den vier zentralen Zukunftsbild-Begriffen berührt, wach, vielfältig und lernend orientieren und mindestens eine der drei weiteren Zukunftsbild-Eigenschaften gesendet, wirksam und nah berücksichtigen. Jedes aus dem Innovationsfonds geförderte Projekt sollte zudem mit einem Eigenanteil von 15 Prozent finanziert werden.

Beantragen können Pfarreien die Fördermittel dreimal im Jahr (31. Januar, 31. Mai und 30. September) – auch für den Januar-Termin in gut zwei Wochen können noch Anträge eingereicht werden. Grundlage sind eine konkrete Beschreibung der geplanten Idee, ein Kosten- und ein Finanzierungsplan sowie die positiven Stellungnahmen des Kirchenvorstands und des Pfarrgemeinderats.

Alle Formulare und Dokumente liegen zum Download auf der Internetseite zukunftsbild.bistum-essen.de/downloads.

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