Bistum sorgt für schnelles Internet in Schulen und Bildungshäusern

Dank Landesmitteln und tatkräftiger Partner kann der Ausbau mit Glasfaseranschlüssen jetzt beginnen. Davon profitieren die Bischöflichen Gymnasien in Essen und Duisburg, die Essener Sekundarschule und die Gladbecker Jordan-Mai-Förderschule.

Das Bistum Essen sorgt bei seinen weiterführenden Schulen und seinen Bildungshäusern mit modernen Glasfaseranschlüssen für schnelle Internetverbindungen. Eine entsprechende Vereinbarung hat das Bistum jetzt mit der Deutschen Telekom geschlossen, unterstützt von der Micus Strategieberatung. In den kommenden zwei Jahren erhalten das Abtei- und das Hildegardis-Gymnasium in Duisburg, die Jordan-Mai-Förderschule in Gladbeck, das Bischöfliche Schulzentrum mit Gymnasium und Sekundarschule am Essener Stoppenberg sowie das Mariengymnasium in Essen-Werden Hightech-Anschlüsse ans Glasfasernetz. Auch die Bischöfliche Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim, das Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden und das Jugendhaus „St. Altfrid“ in Essen-Kettwig werden entsprechend vernetzt. Zum symbolischen Start der Arbeiten trafen sich die neue Schuldezernentin Eva Lingen, Johannes Wesseling aus der Schulverwaltung und Schulleiterin Christiane Schmidt jetzt mit den beteiligten Partnern am Werdener Mariengymnasium, das als erstes vom Netzanschluss profitieren wird.

„Wir hoffen, dass die Anschlüsse auch an unseren anderen Schulen deutlich vor der vereinbarten Zwei-Jahres-Frist fertig gestellt werden“, sagt Johannes Wesseling, stellvertretender Leiter der Schulverwaltung im Bistum Essen. Auch der Telekom-Vertriebsbeauftragte Michael Pletsch gibt sich zum Start der Bauarbeiten optimistisch: Angesichts der zentralen Lage der Schulen im Ruhrgebiet erwarte man bei den Erdarbeiten einen vergleichsweise geringen Aufwand. „Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir im landesweiten Vergleich mit diesem Projekt ziemlich weit vorne liegen“, freut sich Wesseling. Das Bistum habe sich sehr früh um Mittel aus dem NRW-Programm „Gute Schule 2020“ beworben und könne diese dank der Partner von Telekom und Micus nun zielgerecht einsetzen. Insgesamt koste das Projekt für alle zehn Häuser rund 282.500 Euro, so Wesseling. Für die sieben Schulen übernehme das Land gut 94 Prozent der Kosten.

„Die schnellen Internetanschlüsse helfen uns, die gute technische Einrichtung unserer Schulen noch besser einsetzen zu können“, erläutert Schuldezernentin Lingen zum Baustart. Schnelle Internetanschlüsse seien dabei kein pädagogischer Wert an sich, sondern heutzutage schlicht notwendig, „um unsere wertorientierte Bildung glänzen zu lassen.“

Zunächst werde die Geschwindigkeit der Anschlüsse 200 Mbit pro Sekunde beim Herunterladen und 100 Mbit beim Hochladen von Daten ins Internet betragen, erläutern die Micus-Vertreter. Das sei bereits jetzt Hochgeschwindigkeits-Internet – die Glasfaser-Anschlüsse ermöglichten in Zukunft aber auch noch höhere Geschwindigkeiten. „Das wird dann von den Providern abhängen, mit denen wir Verträge abschließen“, sagt Wesseling. Wichtig sei, dass mit den neuen Anschlüssen die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen würden.

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