Besinnungstage auf der Nordseeinsel Juist vom 6. bis 10. Februar 2017

Einkehrtage auf Juist mit Diakon Holtkamp

Frau Eybe hat uns einige schöne Bilder gesandt. Vielen Dank dafür.

Eigentlich sollte diese Maßnahme im Frühjahr durchgeführt werden. Das Pax-Haus war leider ausgebucht und so wurde diese Reise auf Februar verlegt. Es gab erst mal bei manchen Interessenten wegen der Witterung in diesem Monat lange Gesichter. Trotzdem haben sich 17 Personen angemeldet, darunter auch der ehemalige Konditormeister Jupp Hanio und seine Frau. Für beide ist es die erste Urlaubsreise nach 40 Jahren. Ein Rollstuhlfahrer war dabei, dem man das dreimalige Umsteigen bei der Fahrt mit der RE nicht zumuten konnte. Mit ihm buchten noch 11 Personen die Fahrt mit der IC. Die andere Gruppe fuhr dann mit der RE. Die Beförderung des Rollstuhlfahrers mit dem Hublift in den Zug war für die Mitreisenden ein interessantes Schauspiel.

Die Fähre brachte die Gruppe mit dem Diakon Holtkamp in Norddeich Mole zur Insel und nach einem kurzen Fußmarsch checkten wir im Paxhaus ein. Die Schwester Zita begrüßte uns freundlich und verteilte die Zimmerschlüssel.

An drei Vormittagen hielt Diakon Holtkamp mit Hilfe der Powerpräsentation Referate über die Schöpfungsgeschichte und über Abschnitte aus der Enzyklika Laudato SI von Papst Franziskus. Behandelt wurden Themen über die Umweltverschmutzung, den Klimawandel, die Wegwerfkultur, die soziale Ungerechtigkeit und andere Probleme. Bilder über verendete Tiere und zerstörte Natur wurden gezeigt. Alle erhielten ein Exemplar der Enzyklika Laudatio.

An den Nachmittagen erkundeten wir die Insel. Der Otto-Leege-Pfad mit den Kunstwerken und Info-Tafeln wurde begangen. Die Planwagenfahrt führte uns zum Flughafen und Strandspaziergänge waren für einige ein Muss. Tapfer stapften wir bei großer Kälte zum Seezeichen (Mini-Dubai) im Seglerhafen und ließen uns den Wind um die Nase wehen. Im kleinen Teehaus machten wir es uns zweimal mit echtem Ostfriesentee und anderen Getränken gemütlich.

Abends hielten wir uns im Gesellschaftsraum auf. Es gab ein von Alfred Zumbrink erstellter Quiz, das Gitta Stojnic gewann. Wir unterhielten uns prächtig und zogen den Jupp auf, weil er draußen mit dicken, von Oma gestrickten Wollsocken und Sandalen herumlief. Marina und Günter Hegemann haben zum fünften Mal an den Besinnungstagen teilgenommen und reichten eine Erinnerungsmappe herum. Günter kennt die Insel wie seine Westentasche. Davon profitierten wir. Das Fernsehen haben wir gar nicht vermisst. Nur die Fußballfans guckten sich spannende Spiele im separaten Fernsehraum an.

Mit Unterkunft und Verpflegung waren wir sehr zufrieden, auch mit dem Wetter. Es war kalt, aber immer trocken. Die Ruhe im Ort und die frische Seeluft taten uns gut. Diakon Hans-Gerd Holtkamp als Betreuer hat in seiner freundlichen Art für den entspannten Ablauf des Programms gesorgt. Dafür bedanken wir uns.


E. Eybe

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