Ausstellung koreanischer Kirchenkunst in der Essener St. Michael-Kirche

Koreanische katholische Gemeinde im Ruhrgebiet feiert ihr 25-jähriges Bestehen

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens stellt die koreanische katholische Gemeinde im Ruhrgebiet in der Kirche St. Michael im Essener Südostviertel koreanische Kirchenkunst aus. Das Bildhauer-Ehepaar Susun-Susanna Cho (43) und Donghyun-Pio Chang (45) zeigt seine Werke erstmals in Deutschland. In der Kirche am Wasserturm ist neben rund 20 kleineren Skulpturen vor allem der 14-teilige „Kreuzweg der anonymen Märtyrer“ zu sehen: In Anlehnung an den Leidensweg Jesu zeigt er Szenen der Christenverfolgung des Jahres 1866 in Korea. Das Christentum hatte sich Ende des 18. Jahrhunderts durch koreanische Intellektuelle im Land ausgebreitet und war zunächst erbittert bekämpft worden. Sein Verdienst war unter anderem, die in Korea bis dato übliche strenge Trennung der Schichten gelockert zu haben.

Zur koreanischen katholischen Gemeinde im Ruhrgebiet gehören Dependancen in Essen, Münster, Kamp-Lintfort und Detmold. Sie wurden 1991 zu einer Gemeinde zusammengelegt – dieses Jubiläum feiern die rund 230 Gemeindeangehörigen in diesen Tagen.

Die Ausstellung koreanischer Kirchenkunst ist in der Kirche St. Michael, Michaelstraße 59, noch bis Samstag, 29. Oktober, täglich von 13 bis 15 Uhr zu sehen, am Sonntag, 30. Oktober, von 15 bis 18 Uhr. Das Künstlerpaar und ein Dolmetscher sind täglich in der Ausstellung anwesend. Der Eintritt ist frei.

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