6. Oktober 09: Castrojeriz – Fromista

Um 07.30 wurden wir mit dem typischen Weckruf "Aufgewacht die Sonne lacht!" geweckt. Dann haben wir erst einmal gefrühstückt und den Truck beladen.

Der Tag hat verregnet und bewölkt angefangen, aber es wurde immer besser bis die Sonne uns wieder von der linken Seite verbrannte. Die heutige Etappe sollte 26km lang sein -es waren gefühlte 40km!- Der angekündigte "Hügel" am Anfang der Strecke hat sich dann als wahrer Berg herausgestellt und der weitere Weg war einfach nur lang, ermüdend und wollte kein Ende nehmen. Weil man nach einer Pause läuft wie ein angeschossenes Wildschwein, lässt man unnötige Pausen weg und verkürzt die, die nötig sind.

Als wir endlich am Zielort ankamen waren alle überglücklich! Die Unterkunft für heute ist ein nicht gerade sauberes Gemeindezentrum, aber immerhin haben wir ein Dach über dem Kopf. Duschen durften wir uns im nahegelegenen – ca. 1km weit entfernten - Schwimmbad. Leider wieder nur eiskalt, wir müssen uns wohl daran gewöhnen.

Nachdem sich alle frisch gemacht haben gibt es nun Essen und die kleinen Wunden werden versorgt. Da die meisten von uns gerade ziemlich schlecht laufen können "freuen" wir uns auf die morgige Etappe und sind schon gespannt was uns erwartet, aber davon wird jemand anderes berichten.

Von Ann-Marie Solka, Anna Ukras und Sarah Kloska

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