21. Oktober: Triacastela – Sarria

Heute morgen ging es wie an jedem Morgen mit der Morgenrunde los. Die kleine Ausnahme jedoch war, dass die Leute, die in der oberen Herberge übernachtet haben, erst  mal zu den anderen herunter „pilgern“ mussten.  

                                                                                                                                                        Zum Glück konnten die Sachen in der Herberge stehen bleiben, bis der LKW sie abgeholt hat.  Die Etappe sollte laut Reiseführer eigentlich ein leichtes Spiel im Vergleich zu den Vergangenen werden -  hehe von wegen leicht, wir mussten im Nieselregen einige Hügel überschreiten, doch vor uns lagen 25 km statt 21 km und ein Date mit dem Kloster „Monasterio de Samos“.


Wie gestern ging es aber heute erst mal wieder im Gänsemarsch über die Straßen und wenn eine Gans aus der Reihe tanzte wurde es sofort laut. =) 

Nachdem wir die Straße verlassen hatten und jeder sein eigenes Tempo laufen konnte, hieß unser erster Treffpunkt „Monasterio de Samos“, wo die Betreuer ein Treffen mit einem Mönch organisiert hatten.  

                                                                                                                                                                    Das Kloster ist für seinen doppelten Kreuzgang bekannt. Es wurde im 5./6. Jahrhundert gegründet und gilt damit als eines der ältesten Klöster der westlichen Welt.       

                                                                                                                                                                           Egal, uninteressant. :P  - Die Landschaft und die Tierbabys waren viel interessanter!   

                                                                                                                                   Von den Hügelchen haben wir uns nicht abschrecken lassen und sind alle heile in Sarria angekommen. Endlich mal eine Stadt mit Zivilisation, wir konnten mal wieder richtig shoppen gehen: Süßigkeiten, Kekse, Schokolade und sonstige Sachen die man zum überleben auf dem Jakobsweg braucht. 

                                                                                                                                                                Doch da das Essen, wie jeden Tag, mal wieder jedem geschmeckt hat und alle satt wurden, konnten wir uns noch nicht daran vergreifen.


Die Herberge, die Micha und Lara organisiert haben, gehört nur uns allein. Die Zimmer sind total schön, die Duschen sind warm, die Betten frisch bezogen und die Atmosphäre super.  

                                                                                                                                                                  Was braucht man als Pilger mehr?


Hannah Raasch und Lukas Bücking

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