23 Ordensleute feierten ihr Jubiläum

Bistum Essen lädt alljährlich Schwestern und Brüder ein, ihren Festtag gemeinsam zu feiern

Die runden Jubiläen seiner Ordensleute feiert das Bistum Essen seit sieben Jahren mit einer Feier zum „Tag der Ordensjubiläen“. Mit einem Fest im Dom und im Caritas-Haus in Essen begingen am Samstag, 29. April, 23 Frauen und Männer aus 15 verschiedenen religiösen Gemeinschaften ein solches Jubiläum. Gemeinsam brachten sie 1010 Jahre Ordensleben zusammen.

Die Schwestern und Brüder hatten ihre Jubiläen (5, 25, 50, 60 oder gar 65 Jahre) bereits in ihrer eigenen Ordensgemeinschaft gefeiert oder werden das im Laufe des Jahres noch tun. Gerne nahmen sie aber die Einladung an, ihren Festtag im Kreise von anderen Ordensleuten zu feiern. „Vor 50 Jahren – bei meinem Ordenseintritt – wäre das nicht möglich gewesen“, stellte eine Ordensfrau dankbar fest. „Damals lebten wir abgeschottet, jede Gemeinschaft für sich. Heute feiern wir miteinander. Das tut gut.“

Weihbischof Ludger Schepers nutzte den Tag, um im Gottesdienst und bei der anschließenden Begegnung im Namen des Bistums Dank zu sagen für den langjährigen Dienst der Einzelnen: „Ein ganz großes Dankeschön, dass Sie in dieser Zeit ein Glaubenszeugnis geben und dabei auch ertragen, wenn Sie nicht verstanden werden. Danke für Ihr unterstützendes Gebet.“ Am Festtag der Heiligen Katharina von Siena, deren Gedenken auf den 29. April fällt, erinnerte er an deren Liebe zur Kirche und wünschte allen, „dass diese Liebe uns erfüllt – vor allem, wenn wir wie Katharina an der Kirche oder an der Not der alternden und kleiner werdenden Gemeinschaften leiden“.

Mit großer Freude konnten Einzelne bei der Begegnung im Caritas-Haus von ihrem ganz persönlichen Lebensweg erzählen. Besonders fiel in diesem Jahr der weltweite Horizont der Ordensleute auf: Die Schwestern und Brüder kamen aus fünf Ländern – eine Ordensfrau war bereits in zwölf verschiedenen Ländern tätig gewesen. Die Rückmeldung einer Teilnehmerin sprach für viele: „Danke, dass ich hier heute aufatmen konnte. Ich gehe gestärkt in meinen Alltag zurück.“

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