Soziale Hilfsangebote

Einkaufshilfen für Corona-Risikogruppen, Online-Beratungen, und vielfältige Hilfsangebote – in den Pfarreien und Caritas-Verbänden des Bistums Essen sorgen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirche mit Kreativität und hohem Engagement für Lösungen im Umgang mit der Corona-Krise.

Angebote im Überblick

  • Die Bochumer Caritas informiert online über die Erreichbarkeit ihrer Beratungsstellen und sozialen Dienste per Telefon und E-Mail sowie über weitere Änderungen durch die Corona-Pandemie.
  • Der Bund der katholischen Jugend (BDKJ) in Bochum bietet für alle Menschen der Corona-Risikogruppen einen Einkaufsservice an, der täglich von 12 bis 18 Uhr unter Tel: 0178 / 6854804 bestellt werden kann.
  • Die Pfarrei St. Franziskus im Bochumer Süden informiert online über weitere Aktionen im Rahmen der Corona-Krise – unter anderem werden Näherinnen für Mund-Nasen-Schutzmasken gesucht, die die Ambulanz der Bochumer Justizvollzugsanstalt benötigt.
  • Für Senioren und Menschen in den Corona-Risikogruppen bietet die Wattenscheider Pfarrei St. Gertrud von Brabant einen Einkaufsservice an, der unter der Rufnummern 01590 / 6602627 bestellt werden kann. Montags bis freitags stehen zudem die Mitglieder des Pastoralteams für telefonische Gespräche bereit. Die Uhrzeiten und Telefonnummern gibt es auf der Pfarrei-Internetseite.
  • Die Bottroper Caritas vermittelt engagierte Ehrenamtliche, die – insbesondere für Senioren – Einkaufe erledigen, Medikamente besorgen oder auch mal den Hund Gassi führen. Wer das Angebot des Familienortes Hansastraße nutzen möchte, ruft montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr unter Tel. 0178 8116249 an oder schreibt eine E-Mail.
    Auf seiner Internetseite informiert der Bottroper Caritasverband über weitere Hilfen und Angebote in der Corona-Krise, zum Beispiel zu Erziehungsfragen im engen Zuhause oder zu einem Fotoprojekt in der Corona-Krise.
  • Als Alternative zu den vielen Absagen in diesen Tagen heißt das Motto in der Innenstadt-Pfarrei St. Cyriakus„Zusage“: Anstelle persönlicher Begegnungen steht das Team der Pfarrei über die Telefon-Hotline: 01573 / 4463172 bereit:
    • Dienstags bis freitags kann über dieser Nummer von 10 bis 12 Uhr Hilfe beim Einkaufen angefordert werden.
    • Außerdem stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter dieser Nummer zum telefonischen „Kaffeeklatsch“ bereit, ebenfalls dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr.
  • Für Eltern mit Kindern hat die Familienberatungsstelle des Duisburger Caritasverbands werktags von 9 bis 12 Uhr unter Tel.: 0203 / 2865643 eine zusätzliche offene Sprechstunde für alle Sorgen und Konflikte rund um das häusliche Miteinander in der Corona-Krise eingerichtet.
  • Auf einer interaktiven Karte bietet listet die Duisburger Stadtkirche lokale Hilfsangeboten in allen Duisburger Pfarreien und Stadtteilen auf.
  • Die Pfarrei St. Johann hat auf ihrer Internetseite zahlreiche Hilfsangebote im Duisburger Norden zusammengestellt.
  • Die Innenstadtpfarrei Liebfrauen kauft für Senioren und Menschen anderer Corona-Risikogruppen aus Hochfeld oder dem Dellviertel ein. Betroffene können sich werktags zwischen 10 und 12 Uhr unter der Rufnummer 0203 / 286 56 49 melden.
  • In den Stadtteilen des Duisburger Südens bieten verschiedene Gruppen der Pfarrei St. Judas Thaddäus Menschen aus den Corona-Risikogruppen Hilfen beim Einkaufen an. Informationen gibt es montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr im Pfarrbüro unter Tel.: 0203 57 88 600 sowie online.
  • In der Propstei-Pfarrei St. Marien vermittelt die Ehrenamtskoordinatorin Claudia Wittwer Helfer an Menschen, die schon jetzt nicht mehr das Haus verlassen können – zum Beispiel zur Einkaufs-Unterstützung. Wer Hilfe benötigt oder helfen möchte erreicht Claudia Wittwer unter Telefon: 02336 / 9242560 oder per E-Mail.
  • Die Hattinger Pfarrei St. Peter und Paul veröffentlicht auf ihrer Internetseite für jeden Sonntag neue Impulse für Erwachsene und Kinder sowie die Informationen der städtischen Corona-Hilfe, die zum Beispiel Menschen aus den Corona-Risikogruppen bei Einkäufen unterstützt.
  • Die Essener Caritas organisiert einen telefonischen Besuchsdienst. Unter Tel.: 0201 / 319375404 oder per E-Mail können sich Menschen melden, die als Ersatz für weggefallene echte Besuche nun gern telefonisch besucht werden möchten.
    Auf einer eigenen Internetseite informiert der Essener Caritasverband über die telefonische Erreichbarkeit seiner Beratungsdienste und weitere Änderungen und Entwicklungen durch die Corona-Pandemie.
  • In der Pfarrei St. Antonius (Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Fulerum, Margarethenhöhe) bieten die Pfadfinder ihre Hilfe bei Einkäufen und Besorgungen an. Erreichbar sind sie montags, mittwochs, und freitags zwischen 10 und 14 Uhr unter Tel: 01577 / 42 06 636.
  • In der Innenstadtpfarrei St. Gertrud (Stadtkern, Huttrop, Ost-, Nord-, Süd- und Südostviertel) bieten die Katholischen Öffentlichen Büchereien bei Bedarf einen Lieferservice und bringen Bücher zum Lesen oder Hören nach Hause. Bestellungen nehmen die Gemeindebüros der Pfarrei auf, die Adressen gibt es auf der Internetseite.
  • In der Altenessener Pfarrei St. Johann Baptist bietet die Katholische Öffentliche Bücherei Herz Jesu einen Lieferservice an und bringt älteren, einsame Menschen Lesestoff nach Hause, während sich die Jugend in der Gemeinde Herz Mariä um die Unterstützung von Senioren bemüht.
    Außerdem betreibt die Pfarrei zusammen mit der Evangelischen Gemeinde Altenessen-Karnap einen "Gabenzaun": mittwochs und samstags zwischen 11 Uhr und 12.30 Uhr können sich Bedürftige am Geländer zum Aufgang der Brücke über die Wilhelm-Nieswandt-Allee gespendete Tüten mit Lebensmitteln abholen. Wer Tüten spenden möchte, findet die nötigen Informationen auf der Pfarrei-Website.
  • Verschiedene Gruppen in der Pfarrei St. Josef (Frintrop, Schönebeck, Gerschede, Dellwig) haben sich zur Initiative „Hilfe brauchen, freiwillig helfen“ zusammengeschlossen, die bei den verschiedensten kurzfristig auftretenden Schwierigkeiten mit ehrenamtlicher Hilfe unterstützt. Montags von 18 bis 21 und dienstags von 16 bis 18 Uhr sind die Mitarbeiter der Initiative persönlich unter Tel. 01520 / 59 622 85 zu erreichen, außerhalb dieser Zeiten läuft ein Anrufbeantworter. Auch per E-Mail ist die Initiative erreichbar..
  • Auf einer eigenen Internetseite hat die Pfarrei St. Lambertus alle Hilfs- und Seelsorge-Angebote im Bereich der Pfarrei (Bergerhausen, Rellinghausen, Rüttenscheid, Stadtwald) gebündelt. Unter anderem gibt es Einkaufshilfen für Menschen aus den Corona-Risikogruppen, spirituelle Impulse, Kontakt zu Seelsorgerinnen und Seelsorgern und mit „Hubert, die Kirchenmaus“ ein Angebot für Kinder.
  • In der Pfarrei St. Ludgerus bietet die Jugend für die Stadtteile Werden, Fischlaken und Heidhausen einen Einkaufsservice für Menschen aus den Corona-Risikogruppen an. Weitere Informationen gibt es bei Malte Schubert unter Tel. 0163 / 14 10 846 oder per E-Mail.
  • In den Stadtteilen Bismarck, Neustadt und Ückendorf bietet die Gelsenkirchener Caritas für Menschen aus den Corona-Risikogruppen Hilfe beim Einkaufen, bei Apothekengängen oder bei der Betreuung von Haustieren an. Hilfesuchende oder deren Angehörige können sich montags bis donnerstags zwischen 10 und 14 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0209 / 957 146 514 oder per E-Mail melden. Auf der Internetseite des Caritas-Verbands gibt es zudem weitere Informationen rund um die Corona-Krise.
  • Die Pfarreien St. Urbanus in Buer und St. Augustinus in der Innenstadt bieten Alltagshilfe in der Corona-Krise, zum Beispiel für die Erledigung kleiner Einkäufe, den Gang zum Postkasten, die Abholung von Medikamenten, oder den Gassi-Gang mit dem Hund. Hilfesuchende – und interessierte Helfer – können sich täglich von 8 bis 10 und 15 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0209 / 88 30 73 39 oder per E-Mail melden.
  • In Schalke schaltet die Pfarrei St. Joseph ab Mittwoch, 1. April, „Jupps Plaudertelefon“ frei: Unter Tel.: 0209/88307184 warten dann montags bis freitags von 14 bis 16 und 18 bis 20 Uhr ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrei auf Anrufe, um gemeinsam zu „Klönen“ und so ein Stück die Einsamkeit zu vertreiben.
    Außerdem verteilt die Pfarrei selbstgenähte Mund-Nase-Masken. In einem Kooperationsprojekt werden mit dem Türkisch-Deutschen-Hilfsverein können die Masken per E-Mail bei Pfarrei Ingo Mattauch bestellt und dann gegen eine Spende abgeholt werden.
  • In Bismarck sind die beiden Mitarbeiter des Stadtteilladens Bismarck zu festen Zeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar:
    Johanna Schulz (Mo, Mi, Fr: 10 bis 13 Uhr), Tel.: 0151 / 4055 9839, E-Mail: Johanna.schulz@bistum-essen.de
    Arthur Knickmann-Kursch (Di, Mi, Do: 14 bis 17 Uhr), Tel.: 0175 / 7836 352, E-Mail: Knickmann-kursch@bistum-essen.de
    Außerdem läuft die kostenlose Hartz-IV-Beratung mit Rechtsanwalt Heinemann nun vorerst telefonisch weiter: donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr ist er unter Tel.: 02051/8097150 erreichbar.
  • Die Gladbecker Caritas und die Pfarrei St. Lamberti sind für Hilfesuchende über zwei Telefon-Hotlines erreichbar:
    • Die „Hilfe-Hotline“ unter Tel.: 02043/ 27 99 37 ist montags bis freitags von 9 bis 11 sowie von 15 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 11 Uhr mit ehrenamtlichen Helfern besetzt, die unter anderem Hilfen beim Einkaufen organisieren.
    • Am Seelsorgetelefon unter Tel.: 02043 / 27 99 38 hat täglich von 17 bis 21 Uhr ein Mitglied des Pastoralteams der Pfarrei ein offenes Ohr.
  • Der Caritasverband Altena-Lüdenscheid informiert auf seiner Internetseite unter anderem über die Möglichkeit der telefonischen und Onlineberatung, zum Beispiel für Kinder und Jugendliche, Schwangere sowie Eltern und Familien. Ein Text gibt „Zwölf Impulse für das Familienleben auf engem Raum“.
  • Youngcaritas im Märkischen Kreis bietet einen Einkaufsservice an. Infos und Anmeldung beim Caritasverband Altena-Lüdenscheid, Tel.: 02351/905033.
  • Die Pfarrei Christus König (Halver, Schalksmühle, Breckerfeld, Hagen-Dahl) bietet für Hagen-Dahl einen Einkaufsservice an. Anmeldung montags bis samstags zwischen 9 und 11 Uhr unter 02337 / 621.
  • Die Pfadfinder in St. Michael bietet für den Bereich Werdohl einen Einkaufs- und Besorgungsservice an. Kontakt-Tel.: 0151 / 103 44 728.
  • Hilfreiche Tipps, die Zeit zu Hause alleine, zu zweit oder als Familie zu gestalten präsentiert die Mülheimer Caritas auf ihrer Internetseite.
  • Die ökumenische Notfallseelsorge hat in der Corona-Krise ein „Sorgentelefon“ geschaltet. Unter der Rufnummer 0208 / 77861638 stehen täglich von 8 bis 16 Uhr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Notfallseelsorge bereit, um Gedanken auszutauschen. Bei Bedarf verweisen sie an konkrete Hilfsangebote in den Kirchengemeinden vor Ort.
  • Die Pfarrei St. Mariae Himmelfahrt  vermittelt praktische Hilfen (z.B. beim Einkaufen) und steht für seelsorgliche Gespräche am Telefon bereit.
  • Als Teil des Verbunds „Wohlfahrt hilft“ ist die Oberhausener Caritas an einem stadtweiten Hilfenetzwerk beteiligt, das Einkäufe und andere Alltagsbesorgungen für Menschen der Risikogruppen oder Personen in Quarantäne organisiert. Die zentrale Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr besetzt und unter der Telefonnummer 0800 938 00 00 erreichbar. Weitere Infos zur Corona-Krise stellt die Caritas auf einer eigenen Internetseite zusammen
  • In der Pfarrei St. Marien bieten die Jugendlichen der Gemeinde für den Bereich der Gemeinde Marien (Marienviertel) einen Einkaufsservice für Menschen aus den Corona-Risikogruppen. Weitere Informationen bei Theresia Schulte, Tel.: 0160 / 310 71 74.

Ansprechpartner

Leitung des Dezernates

Domkapitular Msgr. Dr. Michael Dörnemann

Zwöfling 16
45127 Essen

Leiterin der Abteilung Glaube, Liturgie und Kultur

Dr. Theresa Kohlmeyer

Zwölfling 16
45127 Essen