Thesen für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht

Der Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen steht vor neuen Herausforderungen: Evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler werden weniger, der Anteil konfessionsloser und muslimischer Schüler steigt. Wie kann sich der Religionsunterricht auf die neue Situation einstellen?

Darüber haben sich die Landeskirchen und (Erz-)bistümer in NRW gemeinsam Gedanken gemacht. Sie haben sich darüber verständigt, welche Bedeutung und Ziele der Religionsunterricht für sie hat und ausgelotet, wie er im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben weiterentwickelt werden kann.
Die Ergebnisse haben sie in sechs Thesen zusammengefasst.

Pluralitätsfähigkeit

ist zentrales Bildungsziel des Religionsunterrichts.

Religiöse Bildung

ist ein "Modus der Weltbegegnung", der durch keinen anderen ersetzbar ist.

Religion

ist eine Lebensressource für Menschen.
 

Religionsunterricht

statt Religionskunde.

Konfessionell-kooperativer

Religionsunterricht ist konfessioneller Religionsunterricht.

Interreligiöse Module

bereichern den Religionsunterricht.

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