Veranstaltungen


Thema: Kirche in der Welt von heute (Jgst. 13.1)

Leitung: Andreas Hegger, BBA Duisburg, Dr. Rita Müller-Fieberg, IfL, Eberhard Streier, BGV Essen
Zeit:15.00 Uhr - 21.00 Uhr
Ort: Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim
Anmeldung: bis zum 05.03.2019 per Mail

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In Kooperation mir dem Medienforum des Bistums Essen, dem Referat Diakonische Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Essen und der Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen.

Lesung und Gespräch mit der Journalistin Sandra Roth

„Ich weiß, Lotta ist bereit für die Welt.
Ich weiß nur nicht, ob die Welt auch bereit ist für Lotta.“

Lotta ist sechs Jahre alt und kann nicht laufen, sehen oder sprechen. Ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben ist überzeugt, sie werde mal eine richtig gute Schülerin. Doch was ist eine gute Schule für ein schwer mehrfach behindertes Kind wie Lotta? Wie kann sie ein glückliches Schulkind werden?

Während Lottas Kita ihren Eltern täglich zeigt, wie gut Inklusion gelingen kann, stößt Sandra Roth bei der Schulsuche für ihre Tochter auf Ablehnung. »Ich mag Lotta, doch ich hätte Angst, sie bei mir im Klassenzimmer zu haben«, sagt eine befreundete Lehrerin und steht mit dieser Meinung nicht alleine da. Und nicht nur bei der Schulsuche, auch in vielen Alltagssituationen merken Lottas Eltern, wie viel noch fehlt zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft.

Inklusion ist ein Menschenrecht – aber wie können wir es umsetzen? Wie müsste eine Welt aussehen, die Lotta mehr sein lässt als nur behindert? Die sie sehen könnte, wie sie ist – behindert, schön, unbekümmert, fröhlich und charmant? Am Ende entscheiden sich Lottas Eltern dafür, Lotta in eine Förderschule zu geben – trotz und gerade wegen der Hoffnung, dass sie mal in einer inklusiveren Gesellschaft als jetzt leben wird. Denn Lotta blüht zwar auf in der Förderschule – und doch vermisst sie ihre Kita-Freunde ...

Nach ihrem Bestseller »Lotta Wundertüte« ist Sandra Roth mit »Lotta Schultüte« erneut ein ehrliches, humorvolles, zutiefst berührendes Buch gelungen, das zeigt, was noch fehlt zu einer erfolgreichen schulischen Inklusion und das dennoch Mut macht, den Schritt zu einer inklusiveren Gesellschaft zu wagen.

Zur Autorin Sandra Roth

Sandra Roth wurde 1977 geboren, studierte Politikwissenschaften und Medienberatung in Bonn, Berlin und den USA. NAch ihrem Diplom absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitet seitdem als freie Autorin, u. a. für "Die Zeit", die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Brigitte. Ihre Themen reichen von Wissenschaft und Bildung bis zu Kultur und Technik. 2013 erschien ihr erstes Buch "Lotta Wundertüte" bei Kiepenheuer & Witsch. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Köln.

Eintritt: 10,00 €
Vorverkauf: Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274
Abendkasse: sofern nicht ausverkauft
Einlass: ab 19.00 Uhr

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In Kooperation mit dem Institut für Lehrerfortbildung (IfL).

Referent: Kai Rüsberg, Fernseh- und Rundfunkjournalist, Bochum
Leitung: Paul Rulands, IfL, Eberhard Streier, BGV Essen
Adressaten: vornehmlich Lehrende in den Sekundarstufen
Zeit: 9:00 Uhr – 16:30 Uhr
Ort: Bischöfliches Generalvikariat, Zwölfling 16, 45127 Essen, Haus C, Raum 208
Anmeldung: per Mail bis zum 21.03.2019 im Dezernat Schule und Hochschule
Gebühr: 15,- €

Mediengestaltung wie das Herstellen eines Films ist immer auch Ausdruck einer subjektiven, emotionalen und kognitiven Verfasstheit gegenüber dem Dargestellten. Die Erarbeitung eines Medienprodukts ist daher ein Weg der Erkenntnis- und Selbsterkenntnissuche, der auch zur Erweiterung der Selbstkompetenz der Schüler/-innen beiträgt.

Mit religionspädagogischer Intention ist aktive Filmarbeit eine entmythologisierende Medienarbeit, die durch Symbolkritik und kreative Symbolgestaltung zu einem kritischen Abstand zu Symbolen führen soll, um dann im Sinne einer zweiten Naivität mit ihnen umgehen zu können.

Durch die Digitaltechnik und die technischen Möglichkeiten der Smartphones ist das Erstellen von Explainity-Clips, How-To-Videos oder Vlog-Videos wesentlich einfacher und damit in der Schule besser durchführbar geworden. Themen wie z.B. Umgang mit Mobbing, Gebetshaltungen der Religionen, Wer ist mein Nächster? oder Interviews zu Gottesvorstellungen lassen sich mit diesem Medium der Jugendkultur leicht in dreiminütigen Clips darstellen.

Der Fernseh- und Rundfunkjournalist Kai Rüsberg gibt in dieser Veranstaltung 10 Tipps für gute Smartphone-Videos und setzt sie mit den Teilnehmenden um. Mit diesem Kow-how können sie schon in den folgenden Tagen gemeinsam mit Ihren Schüler/-innen den Unterricht gestalten.

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In Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, dem Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz - Kirche und Gesellschaft und der Evangelischen Kirche im Rheinland und in Westfalen

Referent: Ralph Güth, Lehrer, Essen
Leitung: Franziska Ferdinand, Int. Kurzfilmtage Oberhausen, Paul Rulands, IfL, Eberhard Streier, BGV Essen
Adressaten: vornehmlich Lehrende in den Sekundarstufen
Zeit: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Ort: Kino im Walzenlager, Hansastraße 20, 46049 Oberhausen
Anmeldung: per Mail bis zum 26.04.2019 im Dezernat Schule und Hochschule
Gebühr: keine

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz - Bereich Kirche und Gesellschaft, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche in Westfalen sowie das Dezernat Schule und Hochschule des Bistums Essen laden Sie zu einer Präsentation herausragender Beiträge des Kinder- und Jugendwettbewerbes der diesjährigen Internationalen Kurzfilmtage ein.

Gemeinsam mit dem Referenten Ralph Güth werden diese Kurzfilme analysiert und bezüglich des Einsatzes im Religionsunterricht diskutiert. Dabei werden auch diverse Methoden der Filmanalyse erörtert.

Es ist beabsichtigt, die in dieser Veranstaltung von den Teilnehmern favorisierten Filme für die Nutzung im Unterricht und in der außerschulischen Bildungsarbeit zu veröffentlichen.

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