Aktuelles aus dem Dezernat

Bischöfliche Abendschule kooperiert mit NRW-Talentförderung

Die SchülerInnen des Bischöflichen Nikolaus-Groß-Abendgymnasiums in Essen berät ab sofort ein eigener Talentscout bei Fragen zur Zukunft im Beruf oder im Studium. Dies ermöglicht eine Kooperation, die die Schule nun mit der Uni Duisburg-Essen im Rahmen des NRW-Talentförderprogramms abgeschlossen hat. Unter den landesweit fast 300 teilnehmenden Schulen ist die Schule an der Franziskanerstraße damit das erste Abendgymnasium, das die Plakette „Schule im NRW-Talentscouting“ trägt.

„Gerade für uns als Abendgymnasium ist diese Zusammenarbeit wichtig“, betont Schulleiter Jochen Suthe. „Die meisten unserer Studierenden haben keinen großen Bruder, der sie nach dem Abitur an die Hand nimmt und zur Uni führt.“ Umso wichtiger sei da externe Unterstützung. Die liefert Talentscout Kilian Soddemann. Angestellt bei der Uni hat er nun einmal im Monat eine feste Sprechzeit im Abendgymnasium. Darüber hinaus ist er für die Studierenden, die am Nikolaus-Groß-Gymnasium meist als Erwachsene auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur anstreben, per Telefon und E-Mail erreichbar. Individuell soll er die jungen Leute bei der Frage beraten, wie es für sie nach dem Abitur weitergeht – und zwar sowohl mit Blick auf ein mögliches Studium als auch in Richtung Berufsausbildung, betont Suthe. Zudem stünden bei der Talentförderung nicht nur die besten SchülerInnen im Fokus, macht der Schulleiter deutlich, schließlich habe jeder Mensch Talente, die sich fördern ließen. „Herr Soddemann ist für jeden unserer Studierenden ansprechbar.“

Für das vom Land mindestens bis 2020 geförderte Programm sind Schulen wie das Bischöfliche Abendgymnasium derzeit noch Exoten. Von den insgesamt rund 300 Schulen haben neben Berufskollegs, Gymnasien und Gesamtschulen derzeit mit dem Nikolaus-Groß-Abendgymnasium erst sechs Weiterbildungskollegs eine Zusammenarbeit mit dem Programm begonnen – davon vier mit Abendschule, heißt es beim NRW-Zentrum für Talentförderung. Als erste erhielt die Bischöfliche Schule nun die entsprechende Auszeichnung. Zudem ist sie das bislang einzige kirchliche Weiterbildungsinstitut im Programm.

Bei Suthes SchülerInnen kommt die neue Unterstützung bereits bestens an. „Die sind alle Feuer und Flamme“, sagt der Schulleiter nach den ersten Erfahrungen mit dem neuen Talentscout. Ziel sind vor allem passgenaue Informationen für jede/n interessierte/n SchülerIn – also zum Beispiel kein Aushang am Schwarzen Brett über den Infotag der Maschinenbau-Fakultät, sondern eine E-Mail an alle, die zuvor ihr Interesse an diesem Studiengang bekundet haben. In allen Jahrgangsstufen soll das neue Modell nun vorgestellt werden – dann dürfte auf Talentscout Soddemann reichlich Arbeit zukommen. (Bistum Essen – tr – Foto: Achim Pohl)

Homepage des Nikolaus-Groß-Abendgymnasiums >>>

„Das Ding kann auch durch die Decke gehen“

Prof. Sellmann

Prof. Sellmann

Referenten

Referenten

Diskussion

Diskussion

Publikum

Publikum

Publikum

Publikum

Beim religionspädagogischen Abend des Bistums Essen plädierte der Bochumer Theologie-Professor Matthias Sellmann am Freitagabend in Mülheim vor Religionslehrern aus dem Ruhrgebiet für eine Kirche der Freiheit.

Trotz Mitgliederschwund und weniger Gottesdienstbesuchern – dass es mit der katholischen Kirche in den kommenden Jahren nur bergab geht, ist für den Bochumer Theologie-Professor Matthias Sellmann längst nicht ausgemacht. „Das Ding kann auch durch die Decke gehen“, sagte Sellmann am Freitagabend vor ReligionslehrerInen in Mülheim. Dabei sei die wichtigste Frage für eine neue kirchliche Blütezeit: Wie geht die Kirche mit religiöser Freiheit um, mit der Tatsache, dass die Menschen heute nicht mehr „automatisch“, womöglich durch familiären oder moralischen Druck zur Kirche kommen – sondern weil sie sich selbst dafür entscheiden? Dass sich die Christen mit den aktuellen Umbrüchen und gesellschaftlichen Veränderungen in und um ihre Kirche schwer tun, ist für den Bochumer Wissenschaftler nicht verwunderlich: „Wir konnten es ja nie lernen!“, so Sellmann zu den Besuchern des religionspädagogischen Abends in der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“. Erst seit wenigen Jahrzehnten gebe es in Deutschland eine wirkliche religiöse Selbstbestimmung – und diese verändere die Gesellschaft ähnlich durchgreifend wie die analog erfolgte sexuelle Befreiung.

Sellmann warb dafür, den Gedanken der Freiheit in der Kirche als Chance zu begreifen: „Eigentlich wollen wir doch gar keine Vertreter einer Religion sein, die mit dem Verdacht klar kommen muss, dass die Leute nicht freiwillig kommen.“ Und dass derzeit niemand eine konkrete Vorstellung von der Kirche der Zukunft habe, sei auch entlastend: „Keiner weiß, wie man eine Kirche baut mit Leuten, die nur tun, was sie wollen. Aber wir haben es auch noch nie probiert!“ Mit seinen 20 Zukunftsbild-Projekten, die beispielhaft versuchen, an Rhein, Ruhr und Lenne Ideen für eine lebendige Kirche umzusetzen, sei das Bistum Essen auf einem guten Weg, sagte Sellmann. In Zukunft müsse die wichtigste Kompetenz kirchlichen Personals sein, Freiheit zu ermöglichen und Freiheit zu vermehren, betonte der Theologe.

Mit Blick auf den Religionsunterricht warb Sellmann dafür, diesem in den Schulen oft eher am Rand stehenden Fach mehr Bedeutung beizumessen. ReligionslehrerInnen dürften nicht nur als Wertevermittler und Streitschlichter gesehen werden – vielmehr müsse das Fach die Bedeutung von biblischen Erzählungen, Dogmen und theologischen Erkenntnissen für das Leben der heutigen Kinder und Jugendlichen deutlich machen. „Dogmen und Bibel-Geschichten sind geronnenes Lebens-Lösungs-Wissen, das muss im Religionsunterricht wieder liquide werden“, sagte Sellmann. Wichtig sei dafür die Persönlichkeit jeder Lehrerin und jedes Lehrers. „So wie ich von einem Kunst- oder Musiklehrer erwarte, dass er in seinem Unterricht nicht nur Theorie, sondern auch seine persönliche Beziehung zu diesem Fach einbringt, so darf ich das auch von Religionslehrern erwarten.“ (Bistum Essen - tr - Foto: Achim Pohl)

Missio Canonica – Ein Zuspruch der Kirche

Bischof Franz-Josef Overbeck hat am Samstagabend in einem feierlichen Gottesdienst im Essener Dom 80 junge Männer und Frauen als ReligionslehrerInnen beauftragt.

In seiner ausdrucksstarken Predigt betonte Bischof Overbeck, wie wichtig es für angehende Religionslehrkräfte sei, „fundiertes und solides Wissen über die Botschaft“ Jesu zu haben und somit eine innere und prägende Glaubenserfahrung zu vermitteln und leben zu können. Und weiter „nur wer seinen eigenen religiösen Standpunkt und Horizont [in einer pluralen Gesellschaft – v.Verf.] kennt und darlegen kann, wird sich auch bewusst und ernsthaft mit anderen christlichen Konfessionen, anderen Religionen und Kulturen unserer Gesellschaft auf Dauer auseinandersetzen können.“ Denn „das Geheimnis der Kirche besteht gerade darin, uns bei aller Verschiedenheit und Unterschiedlichkeit im gläubigen Alltag stets der Verbindung mit Jesus Christus zu vergewissern.“ Aus diesem Grund böte das Modell der konfessionellen Kooperation in ökumenischer Gesinnung auch die Möglichkeit den eigenen Standpunkt intensiv herauszuarbeiten und zu festigen. „Wir haben eine gemeinsame Verantwortung, den Glauben an Jesus Christus lebendig zu halten und in die kommenden Generationen weiter zu tragen.“ Religionsunterricht ist eine „klare Hilfe für die Bestimmung unseres Menschseins und unseres Lebens innerhalb der Kirche, der Gesellschaft und des Staates“ und aus diesem Grund unersetzlich.  

ReligionslehrerInnen sähen sich in ihrem Alltag grundsätzlich mit diesen Herausforderungen konfrontiert, nicht zuletzt aus diesem Grund, ergehe die außerordentliche Sendung der Missio Canonica deshalb als Zuspruch der Kirche an die jungen Lehrkräfte.

Die feierliche Verleihung der Missio Canonica im Hohen Dom zu Essen fand am 20. Januar im Rahmen der Vorabendmesse statt. Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst, der durch Saxophoneklänge untermalt wurde, feierten die Missio-Kandidaten zusammen mit ihren Familien und Freunden beim Sektempfang in der Aula des Bischöflichen Generalvikariats weiter. Der kommissarische Dezernent Harald Gesing begrüßte alle Anwesenden herzlich, stellte die MitarbeiterInnen des Dezernats Schule und Hochschule vor und machte die Gäste auf die anwesenden VertreterInnen unterschiedlicher Intuitionen aufmerksam.

Das Team des Dezernats Schule und Hochschule wünscht allen Missio-Kandidaten dieses Jahrgangs alles erdenklich Gute und Gottes Segen für die neuen beruflichen Herausforderungen!   

Weitere Bilder finden Sie hier >>>

Gruppenfoto der KandidatenInnen

Gruppenfoto der KandidatenInnen

Einzug im Hohen Dom zu Essen

Einzug im Hohen Dom zu Essen

KandidatInnen

KandidatInnen

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck

KandidatInnen

KandidatInnen

KandidatInnen

KandidatInnen

Überreichung der Missio Canonica

Überreichung der Missio Canonica

Bischof Overbeck und Harald Gesing

Bischof Overbeck und Harald Gesing

Humor im RU der Grundschule – geht da was?

Bausteine für eine frohe Unterrichtspraxis.
Anbei finden Sie den kompletten Artikel von Wolfgang Gies aus der aktuellen „kontexte-Ausgabe“ sowie sämtliche Materialien als zip-Datei zum kostenlosen Download. Viel Vergnügen damit!

Das neue "kontexte"- Magazin ist da!

Cover "kontexte" Januar 2018

Cover "kontexte" Januar 2018

Titelthema: Glaube und Humor

Entdecken Sie aus unterschiedlichen Perspektiven das Thema „Glaube und Humor“ für Ihren Religionsunterricht. Eine Allgemeine Einführung zum Thema bietet Ihnen Christoph Peter Baumann, der bekannte Kabarettist Willibert Pauels („ne bergsicher Jung“) greift das Thema aus karnevalesker Sichtweise auf. Alexander Jaklitsch bringt eine exegetische Perspektive ein, Wolfgang Gies eröffnet praktische Wege zum Thema für den Religionsunterricht in der Grundschule und Eberhard Streier geht auf bildhafte Darstellungen zur Thematik ein. Ein spannendes und buntes Heft!  

Hinweis: Falls Sie als ReligionslehrerInnen im Bistum Essen das Magazin noch nicht kostenlos erhalten, lassen Sie sich doch einfach in den Postverteiler eintragen. Kontaktieren Sie hierfür Frau Meyer per Mail.

„Kunst wird erzählt!“ Schülervernissage im Schuldezernat

Am 23. November 2017 fand auf dem Flur des Dezernats Schule und Hochschule eine Kunstausstellung statt. Die besten Werke aus zwei Kunstkursen der ehemaligen Jahrgangsstufe EF von Schülerinnen des Gymnasiums am Stoppenberg hängen nun, ordentlich gerahmt, als Leihgabe an den Wänden.

Herr Gesing, kommissarischer Dezernent für Schule und Hochschule des Bistums Essen, sowie Herr Göbel der Schulleiter des Gymnasiums bedankten sich in einer kurzen Ansprache bei den Künstlerinnen, die die Werke schufen.

Die Schülerinnen erläuterten den MitarbeiterInnen des Schuldezernats im Anschluss ihre Kunstwerke. Es fand ein lebendiger Kunstrundgang statt. Zusätzlich wurde das Event durch eine Klarinettendarbietung untermalt und konnte so ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm auf kleinstem Raum bieten.

Begleitet wurde dieses Projekt durch die beiden Lehrer Frau Oblonczyk und Herrn Krottenmüller, die sich engagiert für die Ausstellung einsetzten.

In zwei Jahren erhalten die Schülerinnen, pünktlich zum Abitur, ihre Leihgaben wieder. Vielleicht findet sich bis dahin auch ein gleichwertiger und ebenso schöner Ersatz.

Doch zunächst erfreuen wir uns täglich über den Anblick! Vielen Dank!

Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht

Die Möglichkeit zur konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht an Schulen im Bistum Essen startet zum Schuljahr 2018/19. Weitere Hinweise erhalten Sie auf unserer Homepage im Bereich „Religionsunterricht“.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Team des Dezernats Schule und Hochschule wenden.

Abrufbare Fortbildungen

Abrufbare Fortbildungen für Ihren individuellen Bedarf.

Was?
Zum neuen Schuljahr bietet Ihnen das Dezernat Schule und Hochschule individuell und auf Ihre Lernbedürfnisse abgestimmte Fortbildungen für Ihre Religionsfachschaft oder Ihre Lerngruppe von (angehenden) ReligionslehrerInnen an.

Warum?
Der Schulalltag ist oft sehr vielseitig und bereits eng strukturiert. Da fällt es schwer, zusätzliche Termine z.B. für interessante, externe Fortbildungen oder ähnliche Veranstaltungen wahrzunehmen. Um Ihrem Wunsch nach Fortbildung dennoch gerecht zu werden, bietet Ihnen das Dezernat Schule und Hochschule nun neue Möglichkeiten. Wir halten für Sie und Ihre KollegInnen ausgewählte Fortbildungsmaßnahmen auf Abruf bereit. So können Sie Ihre Termine zukünftig optimal koordinieren.

Wie?
Wählen Sie eine der vorgestellten Fortbildungen aus und kontaktieren Sie den Verantwortlichen mit einer kurzen Mail. Nennen Sie hier Ihre gewünschte Fortbildung und bitten Sie um Kontaktaufnahme für die weitere Absprache. Termine, Teilnehmerzahlen, zeitlicher Rahmen sowie den Ort der Veranstaltung legen Sie individuell mit Ihrer/Ihrem AnsprechpartnerIn fest. So bleiben Sie flexibel. 

Themen
Das Dezernat Schule und Hochschule stellt Ihnen ein ausgewähltes Angebot zur Verfügung, darunter finden Sie Fortbildungen zu folgenden Themen:

„Bewegte Bilder – bewegende Geschichten“ Filmanalyse im Religionsunterricht
- Die menschliche Seite der Gleichnisse
- „Gott und die Welt im Fokus“ Im Religionsunterricht mit Fotos arbeiten

- „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ Bilder der Kunst im Religionsunterricht      erschließen
- Gerechtigkeit – Propheten und wir

- Ihr Thema – unsere Empfehlungen
- Im Religionsunterricht mit Karikaturen arbeiten

- Inklusion im RU der Sek. I
- Liebe- Sexualität-Partnerschaft

- Literatur im RU
- Methodenvielfalt im RU

- „Mit Kopf, Hand und Herz“ Ganzheitliches Lernen im Religionsunterricht
- Neue Relibücher

- Zukunftsbild im Bistum Essen in der Schule

Einladung
Entdecken Sie die Vorteile, einer individuellen und kostengünstigen Möglichkeit eine Fortbildung auf Ihren Lernkontext zugeschnitten wahrzunehmen. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!

Auswahl an abrufbaren Fortbildungen für den RU >>>

Kontakt zu Frau Deggerich >>>
Kontakt zu Herrn Streier >>>
Kontakt zu Frau Stud >>>

Cover

Arbeitsmaterial: Die Todesstrafe. Ein ethischer Streitpunkt.

Die Todesstrafe ist nach wie vor ein bedeutendes Thema. Einerseits registriert Amnesty International einen Trend zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe, andererseits werden  in China jährlich schätzungsweise mehr als 2000 Menschen hingerichtet und in der Türkei werden  Bestrebungen zur ihrer Wiedereinführung deutlich.

Viele Jugendliche und junge Erwachsene haben bereits eine deutliche, aber oft unreflektierte Meinung zur Todesstrafe. Die Arbeitshilfe „Die Todesstrafe. Ein ethischer Streitpunkt.“ zielt mit ihren Unterrichtsanregungen, Medien und Sachtexten darauf ab, dass Lerngruppen in den Sekundarstufen Implikationen des Themas weitgehend eigenständig erarbeiten und abschließend zu einem selbstbestimmten ethischen Urteil dazu kommen können.

Zentrales Beispiel ist hier der Fall des Mörders Frederick Baer. Die Biografie des Straftäters, das Schicksal der Opfer, das lange Warten auf die Exekution und auch das erstaunliche Verständnis des Straftäters für das eigene Todesurteil bieten für den Unterricht gute Ansatzpunkte, die zu einer differenzierten Betrachtung dieses Strafmaßes beitragen.

Der Kurzfilm AUGE UM AUGE intensiviert die Frage nach der Berechtigung und Angemessenheit der Todesstrafe. Die Neutralität des Films ist ein didaktischer Vorteil, weil er Schülerinnen und Schüler dadurch gut motiviert, sich Informationen zu beschaffen, die zu einer ethisch begründeten Einstellung zu diesem Thema führen können.

Laden Sie die kostenlose Arbeitshilfe gleich hier herunter und testen Sie diese in Ihrem Religionsunterricht >>>

Partnerschaft und Ehe zwischen Christen und Muslimen

Anregungen und Modelle für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe

Der Religionsunterricht hat in besonderer Weise die Möglichkeit, das in den Religionen zugrunde gelegte Geschlechterverhältnis zu reflektieren. In seinem Rahmen können die Sichtweisen des Verhältnisses von Mann und Frau in den Religionen verglichen und die Werte herausgestellt werden, die Partnerschaft und Ehe - kulturübergreifend - stärken und schützen.

Damit knüpft diese Arbeitshilfe wesentliche an die Lebenswelt der jugendlichen und erwachsenen Schülerinnen und Schüler an. Für ihre persönliche Gegenwart und Zukunft ist dieses Thema sehr bedeutsam, weil in unserer globalisierten Welt die Religion der Partnerin bzw. des Partners zunehmend einer Rolle spielt.

Die Arbeitshilfe ist im Sekretariat des Dezernates Schule und Hochschule bei Frau Meyer zum Selbstkostenpreis von 5,- € pro Stück (+Versandkosten) zu bestellen. Bei einer Sammelbestellung von zehn und mehr Exemplaren reduziert sich der Stüchpreis auf 2,-€ pro Stück (+ Versandkosten).

Per Mail bestellen >>>

Arbeitshilfe Zukunftsbild

„Du bewegst Kirche!“, so lautet einer der Kernsätze des Zukunftsbildes im Bistum Essen. Die neue Arbeitshilfe erweitert diesen Satz:

„Du bewegst Kirche … und Schule!“

Der Religionsunterricht kann, angelehnt an den Kernlehrplan der Sekundarstufe I, jungen Lernenden verdeutlichen, wie Kirche sich im neuen Jahrtausend präsentiert, wie sie sich neuen Herausforderungen stellt.

Die Arbeitshilfe versucht, diese Fragen aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern zu beleuchten und verfolgt einen handlungsorientierten und korrelativen Ansatz. Der modulare Aufbau ermöglicht einen flexiblen Umgang mit den Unterrichtsvorschlägen und Materialien.

Die umfangreiche Arbeitshilfe (100 Seiten) mit Kopiervorlagen ist als Printversion im Zukunfts-Büro des Bistums Essen bestellbar. 

Arbeitshilfe direkt kostenlos herunterladen >>>

Anregungen für den Religionsunterricht in den Klassen 1 bis 6

Diese Schatzkarte verweist auf 13 wesentliche Festtage im Kirchenjahr der Katholischen Kirche. Entgegen dem Uhrzeigersinn bezeichnet sie Advent, Weihnachten, Heilige Drei Könige, Taufe Jesu, Aschermittwoch/ Fastenzeit, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Erntedank und Sankt Martin.

Die ansprechende Gestaltung der Karte und die Art eines Suchbildes sollen zu Rekonstruktion des Kirchenjahres motivieren. Dabei trennt die auf dem Bild befindliche Brücke die Feste und Zeiten, die auf Person und Wirken Jesu zurückgehen und deshalb dem Herrenjahr zugeordnet sind, vom Namensfest St. Martin, das dem Heiligenkalender angehört, und dem Erntedankfest, dessen Brauchtum bis in die vorchristlichen Religionen zurückgeht.

Die Arbeitshilfe besteht aus einem Set mit
- 30 Exemplaren der Schatzkarte in einem farbigen DIN A3-Druck (hier nur als Muster in sw). Diese sind zum Einheften zugeschnitten und gelocht und können als Klassensatz nachgekauft werden.
- einem Heft, das eine didaktische Zuordnung, Einordnungen in den kompetenzorientierten Lehrplan der Grundschule und methodisch aufbereitete Lernaufgaben für die Grundschule und die Orientierungsstufe beinhaltet.
- drei Materialblättern als Kopiervorlagen.

Die Schatzkarte kann auch zusätzlich als Wandkarte erworben werden.

Die Arbeitshilfe ist im Sekretariat des Dezernates Schule und Hochschule bei Frau Meyer zum Selbstkostenpreis von 6,- € pro Stück (+Versandkosten) zu

Kontaktmöglichkeit:
Telefon: 0201/2204-342

Gleich per Mail bestellen >>>

Memory zur Schatzkarte des Kirchenjahrs

Das Unterrichtsmaterial zur beliebten "Schatzkarte des Kirchenjahres", die in der Primar- und Orientierungsstufe inzwischen große Verbreitung erfahren hat, ist um zusätzliches Material erweitert worden. Aus den 13 Motiven der Schatzkarte und weiteren signifikanten Motiven zu kirchlichen Festen hat das Dezernat Schule und Hochschule ein Memory-Spiel zum Kirchenjahr herstellen lassen. Es besteht aus 2 x 20 Motiv-Karten sowie 20 Wort-Karten, auf denen jeweils die Bezeichnung eines Festes bzw. einer Festzeit aufgeführt ist. Auf einer leeren Karte kann ein weiteres, von der Klasse zusätzlich erarbeitetes Fest aufgemalt und aufgeschrieben werden.

Das Memory-Spiel kann sowohl vor der Erschließung der Schatzkarte (zur Motivation) als auch im Anschluss an die Erarbeitung der Schatzkarte (zur Anwendung des Gelernten) zur Einsatz kommen. Für die spielerische Anwendung des Gelernten kann ein Satz Motivkarten auch mit den Wortkarten kombiniert werden. Zudem können sowohl die Motiv- als auch die Wortkarten für die Lernaufgabe genutzt werden, die dargestellten Festtage und Festzeiten in ihrer chronologischen Reihenfolge anzuordnen. Zudem beinhaltet der Kartensatz drei leere Karten zur Ergänzung mit einem weiteren, regional bedeutsamen Fest, dem Namenstag des Schutzpatrons der Schule etc.

Das Memory-Spiel ist zum Preis von 7,- € zzgl. Versandkosten per Mail oder im Medienforum des Bistums Essen erhältlich. Der Preis für das Komplett-Set "Die Schatzkarte des Kirchenjahres" (mit Arbeitshilfe, 30 DIN-A3-Schatzkarten, Kopiervorlagen und Memroy-Spiel) beträgt 12,-€.

Anregungen und Projekte für den Religionsunterricht

Kunstwerke sind erfahrungshaltig und fördern die Empathie. Sie schulen den Symbolsinn und wecken den Möglichkeitssinn. Sie können Übergänge ins Transzendente bewirken, fixierte Glaubensvorstellungen erweitern und sensibilisieren für die Unbegreiflichkeit Gottes. Das macht die Arbeit an und mit Werken der Kunst so bedeutsam für den Religionsunterricht.

Diese Arbeitshilfe lädt ein, den Zusammenhang von Erfahrung, Glaube und Kunst in allen Schulformen und -stufen durch die Auseinandersetzung mit Plastiken, Gemälden und Fotos zu intensivieren. Die folgenden Unterrichtsanregungen ermöglichen dies auf dreierlei Weise, nämlich über
- die aktive Auseinandersetzung mit originaler Kunst an außerschulischen Lernorten,
- reflexive Prozesse im aktiv aneignenden Umgang mit bildender Kunst und
- den produktiv-gestalterischen Ausdruck des Glaubens und der eigenen Stellungnahme zum Glauben.

Leider ist die Arbeitshilfe in gedruckter Form bereits vergriffen. Sie kann allerdings als CD-ROM bestellt werden, die das umfangreiche Heft (64 Seiten) als pdf-Datei und nahezu alle in das Heft aufgenommenen Bilder als Einzeldatei zur nicht-kommerziellen Verwendung im Unterricht enthält.

Die Arbeitshilfe ist per Mail oder teleonisch (Telefon 0201.2204-342) im Sekretariat des Dezernates Schule und Hochschule bei Frau Meyer zum bezuschussten Preis von 5,- € pro Stück (+Versandkosten) zu bestellen.

Ansprechpartner

Referentin

Nicola Stud

Zwölfling 16
45127 Essen