Wofür verwendet das Bistum Essen die zur Verfügung stehenden Finanzmittel?
Von allen Aufwendungen des Bistums Essen fließt mit fast 60 Prozent der weitaus größte Anteil in den Bereich Seelsorge vor Ort + Kirchenentwicklung. 2024 finanzierte das Bistum mit insgesamt 101 Mio Euro unter anderem die Zuweisungen an die 40 Pfarreien und das dort tätige Seelsorge-Personal sowie Seelsorgende zum Beispiel in Krankenhäusern, Justizvollzugsanstalten oder bei der Polizei. Hinzu kommt die Arbeit in den Gemeinden anderer Muttersprache und Ritus, deren Mitglieder gut ein Fünftel aller Kirchenmitglieder im Bistum Essen ausmachen. Außerdem gehören zu diesem Bereich zum Beispiel die Förderung der Kirchenmusik, das Team Exercitia mit seinen spirituellen Angeboten, die Unterstützung der katechetischen Arbeit sowie weitere überregionale Angebote wie die diakonische Pastoral, das Angebot Traute oder das Urlaubsseelsorge-Angebot des Bistums Essen auf der niederländischen Ferieninsel Texel.

Etwa ein Fünftel seiner Finanzmittel (2024: 34 Mio Euro) wendet das Bistum Essen für den Bereich Kitas, Schulen + Jugend auf: Hierzu zählen die katholischen Kitas und die bischöflichen Schulen ebenso wie das Jugendhaus St. Altfrid in Essen-Kettwig, die Jugendkirche Tabgha in Duisburg, die Hochschulseelsorge und andere jugendpastorale Angebote. Auch die Aufwendungen für die Arbeit der Freiwilligendienste im Bistum Essen gehören zu diesem Bereich.
Mit rund einem Zehntel (2024: 18 Mio Euro) finanziert das Bistum Essen seine Verwaltung + zentrale Themen wie zum Beispiel die Ökumene- oder die Weltkirche-Arbeit. Hierzu gehört zum Beispiel die Unterstützung des Auslands-Freiwilligenprogramms „Seitenwechsel“ oder der katholischen Hilfswerke. Das Essener Domkapitel mit seinen Einrichtungen gehört ebenso hierzu wie die Beteiligung des Bistums an gemeinsamen kirchlichen Aufgaben in NRW und bundesweit.
Die Arbeit der verschiedenen Caritasverbände auf der Stadt- und Kreisebene im Bistum Essen hat die Diözese 2024 mit 13 Mio. Euro unterstützt, dies entspricht 8 Prozent der Gesamtausgaben. Mit diesem Geld wird die Arbeit der konkreten Hilfsangebote und Einrichtungen für bedürftige Menschen an Rhein, Ruhr und Lenne gefördert.
Die Bistumsakademie „Die Wolfsburg“, die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung mit ihren verschiedenen Standorten und vielfältigen Angeboten im Ruhrbistum und das Medienforum als Zentrale der Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) im Bistum Essen und Fachbibliothek zum Beispiel für Religionslehrkräfte oder Ehrenamtliche in der Katechese gehören zum Bereich Familien- und Erwachsenenbildung, für den das Bistum 2024 rund 2 Prozent seiner Aufwendungen ausgegeben hat – insgesamt 13 Mio Euro.
Ansprechperson
Leitung Ressort Finanzen & IT | Ökonomin des Bistums
Dr. Mechthild Lütke Kleimann
Zwölfling 16
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