Sozialwissenschaftliche und historische Untersuchungen der Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal Hengsbach
Bistum veröffentlicht Zwischenergebnisse zur Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach

Heute wurde der Zwischenbericht einer unabhängigen Studie zu den Vorwürfen gegen den ehemaligen Kardinal Franz Hengsbach (1910–1991) durch die beteiligten Forschungsinstitute veröffentlicht. Diese Vorwürfe werden in dem Zwischenbericht konkretisiert und einige von ihnen von den Forschenden als gut belegt und plausibel bewertet. Hinzu kommen neue Hinweise auf Machtmissbrauch und Grenzverletzungen durch Hengsbach.
Die Untersuchung wird gemeinsam vom Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP), Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) eigenständig und unabhängig durchgeführt. Über das Modell der Zuwendungsforschung wird sie durch das Bistum Essen, das Erzbistum Paderborn, die Bischöfliche Aktion Adveniat, die Katholische Soldatenseelsorge und das ZdK ermöglicht.
Der Zwischenbericht unterteilt sich in einen historisch-biografischen und einen sozialwissenschaftlichen Teil. Im Mittelpunkt des Berichts stehen die bisher bekannten Vorwürfe gegen Kardinal Hengsbach sowie der Umgang mit diesen im Bistum Essen. Der Zwischenbericht zeichnet Hengsbachs Lebensweg nach und ordnet die Vorwürfe in seinen Lebenslauf ein.
Insgesamt liegen zwölf Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige vor. Drei Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen junge Frauen bewerten die Forschenden als gut belegt und plausibel, einem weiteren Vorwurf gegen einen Jungen attestieren sie starke Ähnlichkeiten zu anderen Vorwürfen sexualisierter Gewalt zu Lasten Hengsbachs gegen Kinder; weitere von den Forschenden vorläufig noch nicht abschließend bewertbare Vorwürfe beinhalten ein gravierendes übergriffiges, machtmissbräuchliches Verhalten durch Hengsbach. Weitere Betroffene haben zweifelsfrei sexualisierte Gewalt im kirchlichen Raum erlitten, auch wenn zumindest zur Zeit noch offen bleiben muss, ob oder in welcher Weise Franz Hengsbach daran beteiligt war. Die Aufarbeitung der Vorwürfe wird in einer zweiten Phase fortgesetzt. Der Abschlussbericht ist für Ende 2027 geplant. Das FZH plant für 2028 eine Buchpublikation.
Die Vorwürfe stehen in starkem Kontrast zu Hengsbachs öffentlicher Wahrnehmung als wertkonservativer Mahner für katholische Moral. Der Zwischenbericht zeigt, wie Strukturen der Machtkonzentration und mangelnde Kontrolle sexualisierte Gewalt und Grenzübertretungen ermöglichten und Aufklärung verhinderten. Er dokumentiert zudem destruktiven Machtgebrauch gegenüber unterstellten Klerikern, Grenzverletzungen und irritierende körperliche Nähe sowie die Tatsache, dass Hengsbach von sexualisierter Gewalt wusste und abwehrend auf Berichte Betroffener reagierte. Hinweise, dass Hengsbach auch an schwerer sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt mit rituellen Bezügen beteiligt war, konnten in dem Zwischenbericht nicht bestätigt werden.
Der Zwischenbericht dokumentiert zudem, dass das Bistum Essen spätestens seit 2011 über Vorwürfe gegen Hengsbach informiert war aber nicht entsprechend reagierte. Erst durch eine weitere Meldung sexualisierter Gewalt durch Hengsbach im Herbst 2022 änderte sich der Umgang mit den Vorwürfen und erfolgte am 19. September 2023 die öffentliche Bekanntgabe.
Die Pressekonferenz zur Vorstellung des Zwischenberichts
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Der Zwischenbericht zum Download
Hier finden sie den kompletten Zwischenbericht zur Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach des Instituts für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) sowie der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) zum Download.
Triggerwarnung
In dem Zwischenbericht zur Untersuchung der Vorwürfe gegen Franz Kardinal Hengsbach geht es um sexuelle Gewalt und sexuellen Missbrauch von Kindern, Jugendlichen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen im Bistum Essen. In diesem Bericht werden Missbrauchserfahrungen detailliert beschrieben und mit Interviews von Betroffenen, Zeitzeugen belegt.
Das Lesen dieser Beschreibungen kann, für manche Personen außerordentlich belastend sein. Bitte seien Sie achtsam, wenn das bei Ihnen der Fall sein könnte. Es kann hilfreich sein, Lesepausen einzulegen oder als belastend empfundene Seiten oder Kapitel zu überspringen.
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Alexander Frankenstein (Dipl. Sozialarbeiter und Systemischer Familienberater)
0151-74303867 | frankenstein@beauftragte-ansprechperson.de -
Imke Schwerdtfeger (Rechtsanwältin)
0171-3165928 | schwerdtfeger@beauftragte-ansprechperson.de -
Monika Martini (Dipl. Sozialarbeiterin und Familientherapeutin)
0160-4117675 | martini@beauftragte-ansprechperson.de -
Sven Carsten (Dipl. Sozialpädagoge)
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Benötigen Sie (anonyme) Beratung, nehme Sie Kontakt zu den Fachkräften der Praxis für Sexualität auf: Die Mitarbeitenden der Praxis stehen Ihnen zu allen Fragestellungen, Verdachtsmomenten und sonstigen Anliegen unabhängig, kostenfrei, unkompliziert und auf Wunsch auch anonym zur Seite:
https://bistum-essen.praxis-sexualitaet.de/
Stellungnahmen zum Zwischenbericht
Hier finden sie Stellungnahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung des Zwischenberichts zum Download.
Informationen zur Studie
Im September 2023 gab das Bistum Essen bekannt, dass Meldungen vorliegen, die Kardinal Franz Hengsbach (1910 - 1991) beschuldigen, sexualisierte Gewalt ausgeübt zu haben. Mittlerweile liegen weitere Meldungen in Bezug auf Kardinal Hengsbach vor. Die Meldungen beziehen sich zum einen auf seine Amtszeit im Bistum Essen (1958 - 1990), zum anderen auf seine Zeit im Erzbistum Paderborn (bis 1958). Ins Blickfeld rücken ebenso die Bischöfliche Aktion Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, dessen erster Vorsitzender Kardinal Hengsbach von dessen Gründung 1961 an bis 1988 war, seine Tätigkeit als Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr (1961 - 1978) sowie seine Rolle im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK, 1947 - 1968).
Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Vorwürfe gegen den Kardinal erfolgt durch das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) München (Helga Dill, Dr. Peter Caspari, Dr. Florian Straus) in Kooperation mit Dissens, Berlin (Malte Täubrich) und die Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH) in Hamburg (Dr. David Rüschenschmidt).
Die Aufarbeitungsstudie nutzt das Modell der Zuwendungsforschung. Zu den Zuwendungsgebern zählen das Bistum Essen, das Erzbistum Paderborn, die Bischöfliche Aktion Adveniat, das Katholische Militärbischofsamt und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).
Die Zuwendungsgeber haben kein Weisungs‑ oder Genehmigungsrecht; die wissenschaftliche Unabhängigkeit bleibt erhalten.
IPP München (sozialwissenschaftliche Perspektive):
Neben der Aufarbeitung der aktuellen Meldungen im Bistum Essen und des Umgangs der Bistumsverantwortlichen damit, geht es in der sozialwissenschaftlichen Studie auch um die Fragen, ob und inwieweit Kardinal Hengsbach in seinen anderen Tätigkeitsfeldern missbräuchliches oder täterschützendes Verhalten nachgewiesen werden kann bzw. welche Auswirkungen die Beschuldigungen gegen den hohen Würdenträger der katholischen Kirche auf die jeweiligen Systeme haben. Das IPP knüpft an die Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Essen an, die im Januar 2023 gemeinsam mit Dissens - Institut für Forschung und Bildung vorgelegt wurde. Dissens ist als Kooperationspartner auch bei der Aufarbeitung der Causa Hengsbach beteiligt.
Forschungsstelle für Zeitgeschichte (geschichtswissenschaftliche Perspektive):
Über die Bearbeitung der konkreten Tatvorwürfe hinaus ist das Forschungsinteresse der Historiker auf die Person Franz Hengsbach als Schlüssel zum Verständnis von zentralen Entwicklungen im westdeutschen Katholizismus gerichtet. Hier steht Hengsbach als schillernde Persönlichkeit der westdeutschen Kirchen- und Religionsgeschichte im Fokus. Diese Perspektive umfasst etwa seine biografischen, theologischen und religiösen Prägungen, sein Profil als Kirchenmann und Bischof, seine Tätigkeiten und Aktivitäten in verschiedenen Bereichen vor dem Hintergrund erodierender Kirchlichkeit, die Umgangsweisen mit der sexualisierten Gewalt beschuldigten Priestern sowie seine eigene mutmaßliche Täterschaft. Als Produkt der geschichtswissenschaftlichen Aufarbeitung wird eine historische Biografie entstehen.
- 12 Fallakten mit insgesamt mehr als 3.000 Seiten zu Meldungen, in denen Franz Hengsbach als Beschuldigter im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt benannt wurde.
- 34 Personal- und Geheimakten von Klerikern des Bistums Essen).
- Gesichtete Archivakten: kirchliche und diözesane Archivbestände im Bistum Essen; Verwaltungsnachlass von Franz Hengsbach; Bestände der Bischöflichen Aktion Adveniat, der Katholischen Militärseelsorge sowie Archivakten aus dem Bereich der Erzbistümer Paderborn und Köln.
- Qualitative Interviews mit Betroffenen und Zeitzeug*innen 66 Meldungen gingen nach dem Interviewaufruf am 21.10.2024 beim Forschungsteam ein. Mit allen Meldenden wurde Kontakt aufgenommen. Für den Zwischenbericht wurden 28 qualitative Interviews inhaltsanalytisch ausgewertet. Darunter sind 6 Interviews mit Betroffenen und 22 Interviews mit Zeitzeug*innen und Verantwortlichen des Bistums Essen. Die Interviews wurden teilnarrativ oder problemzentriert angelegt, je nach Personengruppe und Fragestellung.
Bisher sind Vorwürfe sexualisierter Gewalt durch Franz Hengsbach gegen drei damals jugendliche Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren gut belegt und als wahrscheinlich einzustufen. Auch mindestens ein Fall von sexualisierten Übergriffen gegen Jungen ist in der Schilderung konsistent. Weitere Vorwürfe müssen weiter geprüft werden. Alle Betroffenen von sexualisierter Gewalt, die sich an das Bistum Essen gewandt haben, müssen in ihren subjektiven Erleidensdimensionen ernst genommen werden und brauchen finanzielle und/ oder therapeutische Unterstützung. Das Bistum Essen war spätestens 2011 über den ersten Vorwurf sexualisierter Gewalt zu Lasten Franz Hengsbachs informiert. Mit diesem Wissen wurde jedoch jahrelang nicht adäquat umgegangen. Somit fand der Vorwurf keinen Eingang in die verschiedenen Untersuchungen zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Essen.
Ein Abschlussbericht soll für Herbst/Winter 2027 erscheinen; die Fachbuchpublikation ist für 2028 vorgesehen.
Das Forschungsteam
Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP)
Das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) ist ein sozialwissenschaftliches Forschungs- und Beratungsinstitut, das seit vier Jahrzehnten Einrichtungen, Programme und Projekte im Bereich der psychosozialen Versorgung beforscht, wissenschaftlich begleitet und/oder berät. Die Mitarbeiter*innen kommen aus den Disziplinen Soziologie, Psychologie und Sozialpädagogik und verfügen über langjährige Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen sozialwissenschaftlicher Forschung und Beratung.
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Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.
Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. ist ein Bildungs-, Beratungs-, und Forschungsinstitut sowie ein gemeinnütziger Verein und anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin. Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. arbeitet seit 1989 zu Geschlechterverhältnissen und führt Forschungs- und Bildungsprojekte auf lokaler, Landes-, Bundes- und europäischer Ebene durch.
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Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
Die Forschungen in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) gehen von einem weiten Verständnis von Zeitgeschichte aus, das auf das 20. und mittlerweile auch auf das 21. Jahrhundert bezogen wird. Das Profil der FZH wird bestimmt von einer sozial- und kulturhistorischen Orientierung, durch die gesellschaftliche Veränderungen vor allem in urbanen Kontexten erfasst und als Tendenzen der Moderne verstanden werden.
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Aufruf der Forschenden
Sehr geehrte Damen und Herren,
im September 2023 gab das Bistum Essen bekannt, dass Meldungen vorliegen, die Kardinal Hengsbach beschuldigen sexualisierte Gewalt ausgeübt zu haben. In der Zwischenzeit sind weitere Meldungen zu eingegangen. Diese beziehen sich zum einen auf seine Amtszeit im Bistum Essen, zum anderen auf seine Zeit im Erzbistum Paderborn. Ins Blickfeld rücken ebenso die Bischöfliche Aktion Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, dessen erster Vorsitzender Kardinal Hengsbach von dessen Gründung 1961 an bis 1988 war, seine Tätigkeit als Militärbischof sowie seine Rolle im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).
Die genannten Institutionen haben eine Studie zur Aufarbeitung der Vorwürfe in Auftrag gegeben. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Vorwürfe gegen den Kardinal erfolgt durch das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) München (Helga Dill, Dr. Peter Caspari, Dr. Florian Straus) in Kooperation mit Dissens, Berlin (Malte Täubrich) und durch die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Dr. David Rüschenschmidt). Die Forschungsinstitute sind unabhängig und haben keine Verbindung zu Kirchen oder politischen Organisationen (weitere Informationen finden Sie unter: www.ipp-muenchen.de).
Als Forschungsteams sind wir darauf angewiesen, dass Menschen, die etwas zum Thema beitragen können, mit uns sprechen oder uns schriftliche Mitteilungen zukommen lassen. Daher laden wir Sie ein, an unserer Studie teilzunehmen.
Wir bitten deshalb alle Personen, die Auskunft zu Kardinal Hengsbach geben können, sich bei den Forscher*innen zu melden.
Bitte melden Sie sich:
- Wenn Sie Kardinal Hengsbach noch persönlich erlebt haben und über Erfahrungen (positive und negative) mit ihm berichten können.
- Wenn Sie selbst betroffen waren von Grenzüberschreitungen, sexualisierter Gewalt oder machtmissbräuchlichem Verhalten von Kardinal Hengsbach oder dieses beobachtet bzw. berichtet bekommen haben,
- Wenn Sie Auskunft geben können über den Umgang von Kardinal Hengsbach mit beschuldigten Klerikern in seinen Verantwortungsbereichen
Wir behandeln Ihre Angaben absolut vertraulich und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ihre Angaben werden anonym ausgewertet.
Es besteht auch die Möglichkeit, sich anonym bei uns zu melden. Wir sind zur Einhaltung strengster Datenschutzrichtlinien verpflichtet.
Sie können sich über folgende Kontaktmöglichkeiten direkt an das IPP München wenden.
Ansprechpartner*innen sind Helga Dill, Peter Caspari und Florian Straus.
E-Mail: Aufarbeitung@ipp-muenchen.de
Telefon: 089-54359770
Per Post: IPP München, Ringseisstr. 8, 80337 München.
Hilfe bei sexualisierter Gewalt
Beauftragte Ansprechpersonen
Um Betroffenen sexualisierter Gewalt, die Missbrauch durch haupt- oder ehrenamtlich Tätige des Bistums Essen erleiden oder erlitten haben, die Hürde zur Kontaktaufnahme zu erleichtern, hat Bischof Franz-Josef Overbeck Ansprechpersonen beauftragt. Jede und jeder, der von sexualisierter Gewalt in einer katholischen Einrichtung oder durch Mitarbeitende der Kirche betroffen ist, kann sich direkt an diese Ehrenamtlichen wenden. Sie sind von jeder Weisung unabhängig. Die Ansprechpersonen stehen nicht im Dienst des Bistums Essen, sondern engagieren sich frei und weisungsungebunden, um eine größtmögliche Unabhängigkeit gegenüber der Institution Kirche wahren zu können.
Nach einem persönlichen Gespräch erstellen die beauftragten Ansprechpersonen ein mit der betroffenen Person abgestimmtes Protokoll. Bischof Overbeck wird über jede eingegangene Meldung informiert und beauftragt das Interventionsteam des Bistums alle Maßnahmen, die im Verdachtsfall erforderlich sind, in die Wege zu leiten und zu koordinieren.
Kontakt zu den beauftragten Ansprechpersonen des Bistums Essen
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Alexander Frankenstein (Dipl. Sozialarbeiter und Systemischer Familienberater)
0151-74303867 | frankenstein@beauftragte-ansprechperson.de -
Imke Schwerdtfeger (Rechtsanwältin)
0171-3165928 | schwerdtfeger@beauftragte-ansprechperson.de -
Monika Martini (Dipl. Sozialarbeiterin und Familientherapeutin)
0160-4117675 | martini@beauftragte-ansprechperson.de -
Sven Carsten (Dipl. Sozialpädagoge)
0151-74306521 | carsten@beauftragte-ansprechperson.de
Hilfe- und Beratungsangebote
Betroffene von sexualisierter Gewalt finden auf dieser Webseite unterschiedliche Hilfe- und Beratungsangebote. Doch nicht nur direkt Betroffene, auch Angehörige, Fachkräfte und alle Menschen, die sich um ein Kind, einen Jugendlichen oder schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen sorgen, finden hier Rat und Informationen über Hilfe- und Beratungsmöglichkeiten, zu Meldewegen, Verfahren und Angeboten des Bistums Essen und über Kontaktpersonen und Fachkräfte.
Ansprechpartnerin
Persönliche Referentin des Generalvikars, Leiterin Büro Generalvikar
Sarah Engels
Zwölfling 16
45127 Essen
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