Weihnachten in der Puppenkiste

Kindheitserinnerungen werden wach: Damals waren es „Urmel aus dem Eis“ und „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“, die mich begeistert haben; und nun, 2016, die Verfilmung der Weihnachtsgeschichte, gespielt von der Augsburger Puppenkiste.

Es war ein tolles Erlebnis, abtauchen zu können in die Erinnerungen meiner Kindheit. Gleichzeitig bin ich tief beeindruckt von der Botschaft, die Theaterleiter Klaus Marschall und Filmproduzent Fred Steinbach umgesetzt haben. In einem Interview bekennen sich beide deutlich dazu: „Ich hatte das Anliegen, die ursprüngliche Geschichte in den Vordergrund zu stellen!“ sagt der Theaterleiter; und Fred Steinbach fügt hinzu: „Beleuchtete Getränketrucks sind das, was man noch weiß. Worum es eigentlich geht, ist in Vergessenheit geraten. Dabei ist die Weihnachtsgeschichte die Grundlage unserer gesamten Kultur.“

Dieses Bekenntnis zur christlichen Botschaft ist deutlich zu spüren. Zwischendurch habe ich sehr gelacht, als der Engel Gabriel mal wieder vom Himmel fiel oder der Esel Noel seine Ansagen machte. Ganz erfüllt von der weihnachtlichen Botschaft der Menschwerdung Gottes war ich, als am Schluss Esel, Ochse und Kamel anstimmen:

„Stille Nacht, Heilige Nacht, / die der Welt Heil gebracht / aus des Himmels goldenen Höh’n / uns der Gnaden Fülle lässt seh’n. / Christ in Menschengestalt. / Christ in Menschengestalt.“ Marlies Woltering

Schulpastoral

Marlies Woltering

Zwölfling 16
45127 Essen