Impuls: Schöpfung - „Die Sorge für das gemeinsame Haus“

Jeweils zwischen dem 1. September, dem „Tag der Schöpfung“, und dem 4. Oktober, dem Gedenktag des heiligen Franziskus von Assisi, begehen Christinnen und Christen der verschiedenen Konfessionen weltweit eine „Zeit der Schöpfung“. Damit stellen sie sich an die Seite von Papst Franziskus, dem die „Sorge für das gemeinsame Haus“ der Menschen ein Herzensanliegen ist. In seiner Enzyklika „Laudato si’“ stellt er uns die Wunder und die Wunden der Schöpfung vor Augen.

In diesen Herbsttagen, die teilweise golden und bunt sind, sehe ich die Wunder mit meinen Augen. Wie schön ist diese Welt. Da kommt mir ein Wort der heiligen Hildegard von Bingen in den Sinn: „Gott kann nicht geschaut werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt.“ Danke, Gott, dass du dich erkennen lässt.

Ich sehe aber auch die Wunden der Schöpfung und das, was Menschen ihr antun. Die Abteilung Weltkirche und Mission im Bischöflichen Generalvikariat hat sich im Kontext der Enzyklika entschlossen, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen – u.a. durch die Unterstützung Sammel-Aktion „Gold-Handy“ des Hilfswerkes missio. Alte Mobiltelefone enthalten Gold und Coltan, wertvolle Mineralien, die recycelt werden können. Mindestens bis zum Jahresende stehen Sammelboxen im Generalvikariat und im Medienforum.

Beides gehört zusammen: Mystik und Politik, beten und handeln. Damit viele Menschen das „gemeinsame Haus“ lange bewohnen können. Marie-Luise Langwald

Referentin für Gemeinschaften und missionarische Spiritualität

Dipl.-Theol. Marie-Luise Langwald

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