Impuls: Rhythmus finden

In den Ferientagen waren  wir auf einer für uns neuen Insel. Nicht weit weg, nicht besonders, eher isoliert. Wenig Autoverkehr, meistens begegnen sich Fußgänger oder Radfahrer.

Beeindruckt hat mich die Aufhebung der vielen Regeln. Man fuhr oft ungeregelt, aber nicht rücksichtslos. Fußgänger und Radfahrer: achtsam und in beherrschbarem Tempo unterwegs, mit viel Freiheit und Platz, den man auch Anderen lässt. All das haben wir in den Tagen sehr genossen.

Zu einem solchen Umgang lädt uns Jesus Christus im Glauben und gegenüber Gott und den Mitmenschen auf seine Weise ein. Er geht sogar davon aus, dass dieses Verhalten nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Tagen funktioniert. Ein Rhythmus des Vertrauens auf Gottes Zusage, den ich uns wünsche. (Gerhard Dittscheidt)

Autor

Diözesanreferent für die Krankenhaus- und Hospizseelsorge

Dr. Gerhard Dittscheidt

Zwölfling 16
45127 Essen