Sozialpolitischer Aschermittwoch
Der Essener Sozialpolitische Aschermittwoch der Kirchen
findet seit 1998 auf Einladung der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Bistums Essen statt. In Anlehnung an die politischen Veranstaltungen verschiedener Parteien an diesem Tage möchte diese Veranstaltung einen deutlichen Akzent aus christlicher Perspektive setzen und damit zum Ausdruck bringen, dass christlicher Glaube auch zugleich christlicher Einsatz für den Nächsten und eine gerechte Gesellschaft bedeutet. Die Veranstaltung ist öffentlich findet in einem liturgischen Rahmen entweder in einer evangelischen Kirche in Essen oder im Essener Dom statt.
Die Themen des Essener Sozialpolitischen Aschermittwochs der Kirchen waren:
1998: Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Gemeinsamen Wortes der Kirchen „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“.
Karl Kardinal Lehmann, EKD-Ratsvorsitzender Manfred Kock
1999: Ausländer in Deutschland – Gerechtigkeit und Zukunft für uns alle.
Ministerpräsident Wolfgang Clement, EKD-Ratsvorsitzender Manfred Kock, Georg Kardinal Sterzinsky
2000: Solidarisch handeln: Den Ausgeschlossenen Arbeit geben.
Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Dr. Jürgen Schmude, Präses der Synode der EKD
2001: Zuwanderung und Integration unter dem Anspruch von Sachlichkeit und Gerechtigkeit.
Ministerpräsident Peter Müller
2002: Soziale Gerechtigkeit – der blinde Fleck Europas?
Tony Janssen, Präsident des Europäischen Metall-Gewerkschaftsbundes, Brüssel, Präsident der Christlichen Metallarbeitergewerkschaft, Luxemburg; Prof. Dr. Bernd Baron von Maydell, Direktor des Max-Planck-Institutes für ausländisches und internationales Sozialrecht, München
2003: Gesundheitspolitik als Gerechtigkeitsfrage.
Andrea Fischer, Bundesministerin a. D., Cornelia Coenen-Marx, Vorsteherin der Kaiserswerther Diakonie, stellv. Vorsitzende der Sozialkammer und Mitglied des Diakonischen Rates der EKD
2004: Jedem das Seine – Einkommens- und Verteilungsgerechtigkeit vor dem Aus?
Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster
2005: Familien in sozialer Schieflage?
Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, EKD-Ratsvorsitzender; Dr. Christina Klenner, Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung
2006: Vertrauen in die Welt von morgen – Wie sozial und gerecht ist unser Gesundheitswesen?
Prof. Dr. Eckhard Nagel
2007: Zukunftsaufgabe Bildung – Bildungsarmut bekämpfen, Chancengerechtigkeit schaffen, Zukunft sichern.
Bundesministerin Dr. Annette Schavan
2008: Entschleunigung in der Globalisierung. Zur Diskussion um den Sonntag.
Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble
2009: Europa als Wertegemeinschaft
Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments

